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EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Freitag, 06 Juni 2008

Freitag der 9. Woche im Jahreskreis


Tagesheilige : Hl. Norbert von Xanten,   Hl. Claudius,   Hl. Marcel Joseph Benoît Champagnat

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Hl. Leo der Große : Sohn Davids und Herr der Herren


Evangelium nach Markus 12,35-37.

Als Jesus im Tempel lehrte, sagte er: Wie können die Schriftgelehrten behaupten, der Messias sei der Sohn Davids? Denn David hat, vom Heiligen Geist erfüllt, selbst gesagt: Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich mir zur Rechten, und ich lege dir deine Feinde unter die Füße. David selbst also nennt ihn Herr. Wie kann er dann Davids Sohn sein?


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Hl. Leo der Große (? - um 461), Papst und Kirchenlehrer
1. Predigt über die Geburt des Herrn

Sohn Davids und Herr der Herren

Eine Jungfrau aus dem Königshaus Davids ist auserwählt, ein heiliges Kind in sich zu tragen, einen Sohn, der zugleich Gott und Mensch ist... Das Wort Gottes, das selber Gott ist, der Sohn Gottes, der „im Anfang bei Gott war, durch den alles geworden ist und ohne den nichts wurde, was geworden ist« (Joh 1,1-3): er ist Mensch geworden, um den Menschen vom ewigen Tod zu befreien. Er hat sich gedemütigt, um die Niedrigkeit der menschlichen Existenz anzunehmen, ohne dass dabei seine Majestät geschmälert worden wäre. Indem er blieb, was er war, und annahm, was er nicht war, hat er in sich die wahre Natur des Knechtes mit der Natur vereint, gemäß derer er wesensgleich mit dem Vater ist. Er hat die beiden Naturen so innig miteinander verbunden, dass weder seine Herrlichkeit die untergeordnete Natur zerstören noch die Einheit mit dieser die übergeordnete Natur beeinträchtigen kann.

Was jeder der beiden Naturen eigentümlich ist, bleibt unverändert und vereinigt sich in einer Person: die Niedrigkeit wird aufgenommen von der Majestät, die Schwäche von der Kraft, die Sterblichkeit von der Ewigkeit. Um die Schuld, die auf unserer menschlichen Existenz liegt, zu bezahlen, hat sich die über jede Beeinträchtigung erhabene Natur vereinigt mit der leidensfähigen Natur. Wahrer Gott und wahrer Mensch verbinden sich zur Einheit des einen Herrn Jesus. So konnte - und das war unerlässlich - der alleinige und „einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen« ( 1 Tim 2,5) durch das Handeln von Menschen sterben und auferstehen durch das Handeln Gottes...

Von solcher Art, meine Lieben, ist die Geburt, die Christus entsprach, „der Kraft Gottes und der Weisheit Gottes« (1 Kor 1,24). Durch sie hat er sich mit unserer menschlichen Natur vereint unter vollständiger Wahrung des Vorrangs seiner göttlichen Natur. Wäre er nicht wahrer Gott, brächte er uns nicht das Heil. Wäre er nicht wahrer Mensch, gereichte er uns nicht zum Vorbild.





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7.6.08 17:27


Frohbotschaft des Tages

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Freitag, 16 Mai 2008

Freitag der 6. Woche im Jahreskreis


Tagesheilige : Hl. Johannes Nepomuk,   Hl. Simon Stock,   Hl. Andreas Bobola

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Hl. Teresa von Avila : „Er nehme sein Kreuz und folge mir«


Evangelium nach Markus 8,34-38.9,1.

Er rief die Volksmenge und seine Jünger zu sich und sagte: Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen und um des Evangeliums willen verliert, wird es retten. Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt? Um welchen Preis könnte ein Mensch sein Leben zurückkaufen? Denn wer sich vor dieser treulosen und sündigen Generation meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er mit den heiligen Engeln in der Hoheit seines Vaters kommt. Und er sagte zu ihnen: Amen, ich sage euch: Von denen, die hier stehen, werden einige den Tod nicht erleiden, bis sie gesehen haben, daß das Reich Gottes in (seiner ganzen) Macht gekommen ist.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Hl. Teresa von Avila (1515-1582), Karmelitin, Kirchenlehrerin
Gedicht:  „En la cruz está la vida« (Im Kreuz ist das Leben)    

„Er nehme sein Kreuz und folge mir«

Im Kreuz ist das Leben
und die Tröstung.
Das Kreuz allein ist der Weg,
der zum Himmel führt.

Auf dem Kreuz ist „der Herr
des Himmels und der Erde« (Apg 17,24).
Im Kreuz finden wir tiefen Frieden,
sogar mitten im Krieg;
es bannt alle Übel hienieden.
Das Kreuz allein ist der Weg,
der zum Himmel führt.

Vom Kreuz spricht die Braut
zu ihrem Geliebten,
vom Kreuz als dem kostbaren Palmbaum,
den er erklommen hat (Hld 7,9),
dessen Frucht genossen hat der Gott des Himmels.
Das Kreuz allein ist der Weg,
der zum Himmel führt.

Das Kreuz ist ein „prächtiger Ölbaum« (Sir 24,14),
das heilige Kreuz,
das uns salbt mit seinem Öl
und uns beschenkt mit Licht.
Du, meine Seele, ergreife das Kreuz
zu deinem reichen Trost;
denn das Kreuz allein ist der Weg,
der zum Himmel führt.

Das Kreuz ist der „Apfelbaum,
grün und begehrt« (Hld 2,3)
von der Braut, die in seinem Schatten
sich niedergelassen hat,
um sich am Geliebten zu erfreuen,
dem König des Himmels.
Das Kreuz allein ist der Weg,
der zum Himmel führt.

Für die Seele, die sich
ganz unterworfen hat,
und von der Welt
sich wirklich löste,
ist das Kreuz „der Baum des Lebens« (Gen 2,9)
und der Tröstung
und ein Weg der Wonne,
der zum Himmel führt.

Seitdem ans Kreuz er gegangen ist,
unser Erlöser,
ist im Kreuz
„Herrlichkeit und Ehre« (Offb 4,11),
und im Leid
Leben und Glück,
und der sicherste Weg,
der zum Himmel führt.






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17.5.08 22:42


Frohbotschaft

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Sonntag, 11 Mai 2008

Pfingsten


Heute feiert die Kirche : Hochfest Pfingsten
Tagesheilige : Hl. Gangolf,   Hl. Joachim Tabernitz,   Hl. Mamertus,   Hl. Franz de Hieronymo,   Hl. Theopista und ihre Familie,   Hl. Ignatius von Laconi

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Joseph Kardinal Ratzinger [Papst Benedikt XVI.]: „Wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.« (Apg 2,11)


Evangelium nach Johannes 20,19-23.

Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, daß sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Joseph Kardinal Ratzinger [Papst Benedikt XVI.]
Exerzitien im Vatikan 1983

„Wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.« (Apg 2,11)

Am Pfingsttag offenbart sich die Katholizität der Kirche, ihre Universalität. Der Heilige Geist bekundet seine Gegenwart durch das Sprachenwunder. Er erneuert, indem er es umkehrt, das Ereignis von Babel (vgl. Gen 11), bei dem der Hochmut der Menschen zum Ausdruck kam, die werden wollen wie Gott, und die aus eigener Kraft, das heißt ohne Gott, eine Brücke zum Himmel bauen wollen, den Turm zu Babel. Aus diesem Hochmut entwickeln sich die Spaltungen in der Welt und es erheben sich die Mauern der Trennung. Es ist der Hochmut, der den Menschen nur seine eigene Intelligenz anerkennen läßt, seinen eigenen Willen und sein eigenes Herz. Dadurch verliert er die Fähigkeit, die Sprachen der anderen zu verstehen und die Stimme Gottes zu hören.
Der Heilige Geist, die göttliche Liebe, versteht die Sprachen und läßt sie verstehen. Er erschafft die Einheit in der Vielfalt. So kommt es, dass die Kirche vom ersten Tag an in allen Sprachen redet. Sie ist in sich allumfassend, universal. Die Brücke zwischen Himmel und Erde besteht sehr wohl: das Kreuz ist diese Brücke und die Liebe des Herrn hat diese Brücke erbaut. Die Konstruktion dieser Brücke übersteigt die Möglichkeiten der Technik. Der Versuch von Babel musste und muss scheitern. Einzig die menschgewordene Liebe Gottes konnte Antwort geben auf eine solche Vision...
Die Kirche ist allumfassend vom ersten Augenblick ihrer Existenz an. Sie schließt in sich alle Sprachen ein. Das Zeichen des Sprachenwunders drückt einen sehr wichtigen Aspekt einer Ekklesiologie aus, die der Hl. Schrift treu bleibt: die allumfassende Kirche geht den Ortskirchen voraus, die Einheit kommt vor den Teilen. Die allumfassende Kirche ist keine nebensächliche Fusion von Ortskirchen. Es ist die universale, allumfassende Kirche, die die Ortskirchen hervorbringt, und diese können nur Kirchen bleiben, wenn sie in Gemeinschaft stehen mit der allumfassenden Kirche. Andererseits wiederum bedarf die Katholizität der Sprachenvielfalt, der Bereitstellung und Zusammenführung der Reichtümer der Menschheit in der Liebe des Gekreuzigten.  






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11.5.08 02:20


Frohbotschaft

EVANGELIUM TAG FÜR TAG «Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68 Sonntag, 04 Mai 2008 7. Sonntag in der Osterzeit Heute feiert die Kirche : 7. Sonntag in der Osterzeit Tagesheilige : Hl. Florian, Hl. Briktius, Hl. Cäcilia Schnur, Hl. Guido, Hl. Jean-Martin Moyë, Hl. Valeria Zum Kommentar des heutigen Evangeliums : Hl. Kolumban : „Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gabst, von dir ist, ... und sie haben geglaubt.« Evangelium nach Johannes 17,1-11. Dies sagte Jesus. Und er erhob seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht. Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt. Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast. Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast. Vater, verherrliche du mich jetzt bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war. Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir, und du hast sie mir gegeben, und sie haben an deinem Wort festgehalten. Sie haben jetzt erkannt, daß alles, was du mir gegeben hast, von dir ist. Denn die Worte, die du mir gegeben hast, gab ich ihnen, und sie haben sie angenommen. Sie haben wirklich erkannt, daß ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, daß du mich gesandt hast. Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir. Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht. Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt, und ich gehe zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir. Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel Kommentar des heutigen Evangeliums : Hl. Kolumban (563 - 615), Mönch und Klostergründer Belehrung 1,2-4 „Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gabst, von dir ist, ... und sie haben geglaubt.« Wer kann dem Allerhöchsten bis in sein unaussprechliches und allen Verstand übersteigendes Sein folgen? Wer wird die Tiefen Gottes ergründen?... Wer also ist Gott? Vater, Sohn und Heiliger Geist, Gott ist einer. Stelle dir keinen weiteren Fragen über Gott. Diejenigen, die den Urgrund der Dinge, Gott betreffend, wissen wollen, beginnen mit der Betrachtung der natürlichen Ordnung. Die Dreifaltigkeit verstehen, das läßt sich vergleichen mit den Tiefen des Meeres, von der die Weisheit Gottes sprach: „Wer kann den Grund der Tiefen erreichen?« (vgl. Koh 7,24)... So wie der Grund des Meeres für die Blicke der Menschen unsichtbar ist, so bleibt auch die göttliche Dreifaltigkeit unantastbar für den menschlichen Verstand. Deshalb bilde sich niemand ein, durch seine Verstandesübungen mehr in das eindringen zu können, was er zwar verstehen will, aber nur glauben soll, als das durch den Glauben möglich ist, denn die göttliche Weisheit, die du so suchst, wird sich nur noch mehr entfernen. Jage also diesem höchsten Verständnis nicht diskutierend nach, sondern indem du ein vollkommenes Leben führst; nicht durch die Sprache, sondern durch den Glauben, der aus einem einfachen Herzen strömt und nicht das Ergebnis von wissenschaftlichen Beobachtungen ist. Denn wenn du den Unaussprechlichen durch Verstandesübungen suchst, wird er sich noch mehr von dir entfernen. Wenn du im Glauben suchst, wird die Weisheit dort bleiben, wo sie steht: an deinem Tor (vgl. Spr 1,21); und wo sie sich aufhält, da läßt sie sich sehen, wenn auch nur teilweise. Wahrhaftig, sie ist dann erreicht, wenn man an das glaubt, was unsichtbar ist und einwilligt, es nicht zu verstehen. Da Gott unsichtbar ist, müssen wir an ihn glauben; und trotzdem kann Gott irgendwie gesehen werden – mit dem reinen Herzen (vgl. Mt 5,8). Diese Email wird Ihnen von dem Internetdienst "Evangelium Tag für Tag" kostenlos geschickt. Verwalten Sie die Zusendung Ihres Abonnements auf der Homepage von Evangelium Tag für Tag www.evangeliumtagfuertag.org im Menu «Ihr Abonnement verwalten», dazu können Sie auch auf folgenden Link klicken: HIER --------------------------------------- «Evangelium Tag für Tag» wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut und finanziert sich ausschließlich durch die Spenden der Abonnenten. www.evangeliumtagfuertag.org
5.5.08 23:58


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EVANGELIUM TAG FÜR TAG «Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68 Sonntag, 04 Mai 2008 7. Sonntag in der Osterzeit Heute feiert die Kirche : 7. Sonntag in der Osterzeit Tagesheilige : Hl. Florian, Hl. Briktius, Hl. Cäcilia Schnur, Hl. Guido, Hl. Jean-Martin Moyë, Hl. Valeria Zum Kommentar des heutigen Evangeliums : Hl. Kolumban : „Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gabst, von dir ist, ... und sie haben geglaubt.« Evangelium nach Johannes 17,1-11. Dies sagte Jesus. Und er erhob seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht. Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt. Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast. Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast. Vater, verherrliche du mich jetzt bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war. Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir, und du hast sie mir gegeben, und sie haben an deinem Wort festgehalten. Sie haben jetzt erkannt, daß alles, was du mir gegeben hast, von dir ist. Denn die Worte, die du mir gegeben hast, gab ich ihnen, und sie haben sie angenommen. Sie haben wirklich erkannt, daß ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, daß du mich gesandt hast. Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir. Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht. Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt, und ich gehe zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir. Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel Kommentar des heutigen Evangeliums : Hl. Kolumban (563 - 615), Mönch und Klostergründer Belehrung 1,2-4 „Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gabst, von dir ist, ... und sie haben geglaubt.« Wer kann dem Allerhöchsten bis in sein unaussprechliches und allen Verstand übersteigendes Sein folgen? Wer wird die Tiefen Gottes ergründen?... Wer also ist Gott? Vater, Sohn und Heiliger Geist, Gott ist einer. Stelle dir keinen weiteren Fragen über Gott. Diejenigen, die den Urgrund der Dinge, Gott betreffend, wissen wollen, beginnen mit der Betrachtung der natürlichen Ordnung. Die Dreifaltigkeit verstehen, das läßt sich vergleichen mit den Tiefen des Meeres, von der die Weisheit Gottes sprach: „Wer kann den Grund der Tiefen erreichen?« (vgl. Koh 7,24)... So wie der Grund des Meeres für die Blicke der Menschen unsichtbar ist, so bleibt auch die göttliche Dreifaltigkeit unantastbar für den menschlichen Verstand. Deshalb bilde sich niemand ein, durch seine Verstandesübungen mehr in das eindringen zu können, was er zwar verstehen will, aber nur glauben soll, als das durch den Glauben möglich ist, denn die göttliche Weisheit, die du so suchst, wird sich nur noch mehr entfernen. Jage also diesem höchsten Verständnis nicht diskutierend nach, sondern indem du ein vollkommenes Leben führst; nicht durch die Sprache, sondern durch den Glauben, der aus einem einfachen Herzen strömt und nicht das Ergebnis von wissenschaftlichen Beobachtungen ist. Denn wenn du den Unaussprechlichen durch Verstandesübungen suchst, wird er sich noch mehr von dir entfernen. Wenn du im Glauben suchst, wird die Weisheit dort bleiben, wo sie steht: an deinem Tor (vgl. Spr 1,21); und wo sie sich aufhält, da läßt sie sich sehen, wenn auch nur teilweise. Wahrhaftig, sie ist dann erreicht, wenn man an das glaubt, was unsichtbar ist und einwilligt, es nicht zu verstehen. Da Gott unsichtbar ist, müssen wir an ihn glauben; und trotzdem kann Gott irgendwie gesehen werden – mit dem reinen Herzen (vgl. Mt 5,8). Diese Email wird Ihnen von dem Internetdienst "Evangelium Tag für Tag" kostenlos geschickt. Verwalten Sie die Zusendung Ihres Abonnements auf der Homepage von Evangelium Tag für Tag www.evangeliumtagfuertag.org im Menu «Ihr Abonnement verwalten», dazu können Sie auch auf folgenden Link klicken: HIER --------------------------------------- «Evangelium Tag für Tag» wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut und finanziert sich ausschließlich durch die Spenden der Abonnenten. www.evangeliumtagfuertag.org
5.5.08 23:55


Frohbotschaft des Tages

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Samstag, 26 April 2008

Samstag der 5. Osterwoche


Tagesheilige : Consuelo - Unsere Liebe Frau vom Guten Rat,  Hl. Helene Leuther,   Hl. Cletus

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Hl. Polykarp : „Wenn man mich verfolgt hat, so wird man auch euch verfolgen.«


Evangelium nach Johannes 15,18-21.

Wenn die Welt euch haßt, dann wißt, daß sie mich schon vor euch gehaßt hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum haßt euch die Welt. Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten. Das alles werden sie euch um meines Namens willen antun; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Hl. Polykarp (69 - 155), Bischof und Märtyrer
Aus dem Brief an die Philipper

„Wenn man mich verfolgt hat, so wird man auch euch verfolgen.«

Meine Brüder, halten wir unverbrüchlich an unserer Hoffnung fest und am Unterpfand unserer Gerechtigkeit, Jesus Christus... Seien wir Nachahmer seiner Geduld, und wenn wir für seinen Namen leiden, so danken wir ihm mit Lobpreis. Das ist das Vorbild, das er uns durch sich selbst gegeben hat, und ihm haben wir geglaubt.
Ich ermahne euch alle, dem Wort der Gerechtigkeit zu gehorchen und auszuharren in der Geduld, die ihr mit euren eigenen Augen gesehen habt, nicht nur in den Heiligen Ignatius, Zozimas und Rufus, sondern auch in anderen, die zu euch gehörten, sogar in Paulus und den anderen Aposteln. Ihr seid überzeugt, dass diese alle nicht umsonst gelaufen sind, sondern im Glauben und in der Gerechtigkeit, und dass sie an dem Ort sind, der ihnen zukommt, in der Nähe des Herrn, mit dem sie gelitten haben. Sie haben diese Welt nicht geliebt (vgl. 2 Tim 4,10), sondern Christus, der für uns gestorben ist, und den Gott für uns auferweckt hat...
Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, und er selbst, der ewige Hohepriester, der Sohn Gottes, Jesus Christus, sie mögen euch wachsen lassen im Glauben und in der Wahrheit, in Sanftmut und ohne Zorn, in Geduld und Langmut, Ausdauer und Keuschheit. Er [, Gott,] gebe euch Anteil am Erbe seiner Heiligen und an uns selbst, die wir mit euch sind, und an allen, die unter dem Himmel sind, die an unseren Herrn Jesus Christus und seinen Vater glauben, der ihn auferweckt hat von den Toten. Betet für alle Heiligen. Betet auch für die Könige und Machthaber, betet für die, die euch verfolgen und hassen, und für die Feinde des Kreuzes. So wird die Frucht, die ihr tragt, für alle sichtbar werden und ihr werdet in Ihm vollkommen sein.  






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26.4.08 22:51


Frohbotschaft des Tages

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Dienstag, 22 April 2008

Dienstag der 5. Osterwoche


Tagesheilige : Hl. Gaius,   Hl. Wolfhelm,   Hl. Alexander

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Johannes Tauler : „Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch“ (Joh 14,27)


Evangelium nach Johannes 14,27-31.

Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt. Ich werde nicht mehr viel zu euch sagen; denn es kommt der Herrscher der Welt. Über mich hat er keine Macht, aber die Welt soll erkennen, daß ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater aufgetragen hat. Steht auf, wir wollen weggehen von hier.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Johannes Tauler (um 1300 – 1361), Dominikaner in Straßburg
Predigt Nr. 23 zum Sonntag nach Himmelfahrt

„Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch“ (Joh 14,27)

       In der Versuchung soll der Mensch, der sich aufrichtigen Herzens allein nach Gott sehnt, in sich selbst zurückziehen und geduldig warten, bis in ihm wieder Frieden herrscht... Wer kann sagen, wo und wie es Gott gefallen wird, wieder zu ihm zu kommen und ihn mit seinen Gaben zu überhäufen? Und so bleibe du geduldig im Schutze des göttlichen Willens; das ist hundertmal besser als sich um glanzvolle Tugendhaftigkeit zu bemühen... Denn die Gaben Gottes sind nicht Gott selbst, und man darf nur Genuss haben an Gott und nicht an seinen Gaben. Unsere Natur aber ist so gierig, so selbstbezogen, dass sie überall eindringt, sich dessen bemächtigt, was nicht zu ihr gehört; so beschmutzt sie die Gaben Gottes und verhindert das erhabene Wirken Gottes...

       Versenke du dich in Christus, in seine Armut und Reinheit, in seinen Gehorsam, seine Liebe und in all seine Tugenden. In Ihm werden dem Menschen die Gaben des Hl. Geistes verliehen: Glaube, Hoffnung und Liebe, Wahrheit, innere Freude und innerer Frieden im Hl. Geist. In Ihm finden sich auch Hingabe, Sanftheit und Geduld, die einen mit Gleichmut alles entgegennehmen lässt, was von Gott kommt.

       Alles, was Gott zulässt und beschließt, Glück und Unglück, Freude und Schmerz, führt beim Menschen zum Guten (Röm 8,28). Das Allerkleinste, was dem Menschen widerfährt - Gott sieht es von Ewigkeit her, es hatte schon immer in Ihm Bestand, und es ereignet sich nach seinem Willen und nicht anders. Lasst uns also in Frieden leben. Man lernt diesen allumfassenden Frieden nur, wenn man wirklich loslässt und ein innerliches Leben führt... Das  ist die Rolle des edelmütigen Menschen, wenn dessen Seele fest im Frieden Gottes verankert ist, in der alleinigen Sehnsucht nach Gott, der alles erleuchtet. Das alles wird gereinigt durch Christus hindurch.





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25.4.08 01:28


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