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Evangelium des Tages

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Samstag, 08 November 2008

Samstag der 31. Woche im Jahreskreis


Tagesheilige : Hl. Gottfried,   Hl. Gregor

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Hl. Ambrosius : „Macht euch Freunde mit Hilfe des bösen Mammons.“


Evangelium nach Lukas 16,9-15.

Ich sage euch: Macht euch Freunde mit Hilfe des ungerechten Mammons, damit ihr in die ewigen Wohnungen aufgenommen werdet, wenn es (mit euch) zu Ende geht. Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den großen, und wer bei den kleinsten Dingen Unrecht tut, der tut es auch bei den großen. Wenn ihr im Umgang mit dem ungerechten Reichtum nicht zuverlässig gewesen seid, wer wird euch dann das wahre Gut anvertrauen? Und wenn ihr im Umgang mit dem fremden Gut nicht zuverlässig gewesen seid, wer wird euch dann euer (wahres) Eigentum geben? Kein Sklave kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben, oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon. Das alles hörten auch die Pharisäer, die sehr am Geld hingen, und sie lachten über ihn. Da sagte er zu ihnen: Ihr redet den Leuten ein, daß ihr gerecht seid; aber Gott kennt euer Herz. Denn was die Menschen für großartig halten, das ist in den Augen Gottes ein Greuel.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Hl. Ambrosius (um 340 – 397), Bischof von Mailand und Kirchenlehrer
Über Abraham, I, 5, 32-35

„Macht euch Freunde mit Hilfe des bösen Mammons.“

„Abraham saß vor dem Eingang seines Zeltes, heißt es in der Schrift, er saß dort in der Mittagshitze.“ (vgl. Gen 18,1). Die anderen ruhten, er aber wachte aufmerksam darüber, ob vielleicht Gäste ankommen. Er hat es wohl verdient, dass Gott ihn bei der Eiche von Mambre besucht, da er mit so viel Eifer darum bemüht war, die Gastfreundschaft zu pflegen...
Ja, die Gastfreundschaft ist ein hohes Gut und sie wird eigens belohnt: sie macht die Menschen zuerst dankbar; dann aber – und das ist das wichtigste – empfängt sie von Gott ihren Lohn. Wir alle sind hier in diesem Land des Exils nur vorübergehende Gäste. Eine Zeit lang können wir unter einem Dach wohnen. Bald aber heißt es, wieder umzuziehen. Seien wir auf der Hut! Wenn wir hart oder nachlässig in der Aufnahme von Fremden waren, dann könnten, wenn der Lauf dieses Lebens abgelaufen ist, auch die Heiligen ihrerseits es zurückweisen, uns aufzunehmen. „Macht euch Freunde mit Hilfe des bösen Mammons, sagt der Herr im Evangelium, damit ihr in die ewigen Wohnungen aufgenommen werdet.“ (Lk 16,9)...
Denn weißt du wirklich, ob es nicht Gott ist, den du empfängst, während du glaubst, es nur mit Menschen zu tun zu haben? Abraham empfängt Reisende; doch in Wirklichkeit  nimmt er Gott und seine Engel bei sich auf. Auch du, der du einen Fremden aufnimmst, nimmst Gott bei dir auf. Jesus, der Herr, bezeugt es im Evangelium: „Ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen... Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,35.40).  






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Tagesheilige : ,   Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :Hl. Ambrosius : : Hl. Ambrosius (um 340 – 397), Bischof von Mailand und Kirchenlehrer Über Abraham, I, 5, 32-35 „Abraham saß vor dem Eingang seines Zeltes, heißt es in der Schrift, er saß dort in der Mittagshitze.“ (vgl. Gen 18,1). Die anderen ruhten, er aber wachte aufmerksam darüber, ob vielleicht Gäste ankommen. Er hat es wohl verdient, dass Gott ihn bei der Eiche von Mambre besucht, da er mit so viel Eifer darum bemüht war, die Gastfreundschaft zu pflegen...Ja, die Gastfreundschaft ist ein hohes Gut und sie wird eigens belohnt: sie macht die Menschen zuerst dankbar; dann aber – und das ist das wichtigste – empfängt sie von Gott ihren Lohn. Wir alle sind hier in diesem Land des Exils nur vorübergehende Gäste. Eine Zeit lang können wir unter einem Dach wohnen. Bald aber heißt es, wieder umzuziehen. Seien wir auf der Hut! Wenn wir hart oder nachlässig in der Aufnahme von Fremden waren, dann könnten, wenn der Lauf dieses Lebens abgelaufen ist, auch die Heiligen ihrerseits es zurückweisen, uns aufzunehmen. „Macht euch Freunde mit Hilfe des bösen Mammons, sagt der Herr im Evangelium, damit ihr in die ewigen Wohnungen aufgenommen werdet.“ (Lk 16,9)...Denn weißt du wirklich, ob es nicht Gott ist, den du empfängst, während du glaubst, es nur mit Menschen zu tun zu haben? Abraham empfängt Reisende; doch in Wirklichkeit  nimmt er Gott und seine Engel bei sich auf. Auch du, der du einen Fremden aufnimmst, nimmst Gott bei dir auf. Jesus, der Herr, bezeugt es im Evangelium: „Ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen... Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,35.40).   --------------------------------------- «Evangelium Tag für Tag» wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut und finanziert sich ausschließlich durch die Spenden der Abonnenten.

 

 
8.11.08 10:58


Evangelium des Tages

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Freitag, 10 Oktober 2008

Freitag der 27. Woche im Jahreskreis


Tagesheilige : Hl. Florentius,  Hl. Kassius,  Hl. Viktor

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Hl. Makarios : „Sein Haus sind wir“ (Hebr 3,6)


Evangelium nach Lukas 11,15-26.

Einige von ihnen aber sagten: Mit Hilfe von Beelzebul, dem Anführer der Dämonen, treibt er die Dämonen aus. Andere wollten ihn auf die Probe stellen und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel. Doch er wußte, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich gespalten ist, wird veröden, und ein Haus ums andere stürzt ein. Wenn also der Satan mit sich selbst im Streit liegt, wie kann sein Reich dann Bestand haben? Ihr sagt doch, daß ich die Dämonen mit Hilfe von Beelzebul austreibe. Wenn ich die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben dann eure Anhänger sie aus? Sie selbst also sprechen euch das Urteil. Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen. Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher; wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der Stärkere all seine Waffen weg, auf die er sich verlassen hat, und verteilt die Beute. Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut. Ein unreiner Geist, der einen Menschen verlassen hat, wandert durch die Wüste und sucht einen Ort, wo er bleiben kann. Wenn er keinen findet, sagt er: Ich will in mein Haus zurückkehren, das ich verlassen habe. Und wenn er es bei seiner Rückkehr sauber und geschmückt antrifft, dann geht er und holt sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst. Sie ziehen dort ein und lassen sich nieder. So wird es mit diesem Menschen am Ende schlimmer werden als vorher.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Hl. Makarios (?-405), Mönch in Ägypten  
Homilie 33 ; PG 34, 741-743  

„Sein Haus sind wir“ (Hebr 3,6)

       Der Herr lässt sich nieder auf eine glühend fromme Seele, in ihr errichtet er den Thron seiner Herrlichkeit, dort nimmt er Platz und Wohnung ... Dieses Haus, das sein Herr bewohnt, ist lauter Gnade, Ordnung und Schönheit, so wie die Seele, mit der und in der der Herr wohnt, nichts als Ordnung und Schönheit ist. Sie hat den Herrn bei sich und alle seine geistlichen Schätze. Er wohnt darin und verfügt über sie.

Aber wie abscheulich ist doch das Haus, dessen Besitzer abwesend ist, dessen Herr in der Ferne weilt! Es verfällt, wird baufällig, voller Schmutz und Unordnung. Es wird, nach einem Prophetenwort, zum Schlupfwinkel für Schlangen und Dämonen (Jes 34,14). Das verlassene Haus füllt sich mit Katzen, Hunden und Unrat. Und wie jämmerlich ist die Seele, die sich nicht von ihrem unheilvollen Fall erheben kann, die sich so weit verführen lässt, dass sie zuletzt ihren Bräutigam hasst und aufhört an ihn, Jesus Christus, zu denken!

Aber wenn der Herr die Seele sieht, wie sie sich sammelt und Tag und Nacht ihren Herrn sucht und so zu ihm schreit, wie er sie dazu einlädt mit den Worten: „Betet ohne Unterlass – dann wird der Herr der Seele zu ihrem Recht verhelfen“ (Lk 18.1.7). Das hat er versprochen. Und er wird sie von aller Bösartigkeit befreien. Er wird sie sich zu „einer Braut ohne Flecken und Falten“ (Eph 5,27) machen. Vertraue seiner Verheißung, sie ist Wahrheit. Denk darüber nach, ob deine Seele die Leuchte gefunden hat, die Licht auf ihren Wegen sein wird; ob sie die echte Nahrung und den wahren Trunk, nämlich den Herrn, gefunden hat. Oder fehlen sie dir noch? Sei Tag und Nacht auf der Suche, und du wirst sie fündig werden.






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10.10.08 18:27


Evangelium von Gestern

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Montag, 22 September 2008

Montag der 25. Woche im Jahreskreis


Tagesheilige : Hl. Mauritius,   Hl. Emmeram,   Hl. Gunthild,   Hl. Jona,   Hl. Landelin

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Sel. Teresa von Kalkutta : „Achtet darauf, wie ihr hört“


Evangelium nach Lukas 8,16-18.

Niemand zündet ein Licht an und deckt es mit einem Gefäß zu oder stellt es unter das Bett, sondern man stellt das Licht auf den Leuchter, damit alle, die eintreten, es leuchten sehen. Es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und nichts Geheimes, das nicht bekannt wird und an den Tag kommt. Gebt also acht, daß ihr richtig zuhört! Denn wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er zu haben meint.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Sel. Teresa von Kalkutta (1910-1997), Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe
Keine größere Liebe

„Achtet darauf, wie ihr hört“

           Sei still und horche. Du kannst die Stimme Gottes in deinem Herzen nicht hören, weil dein Herz übervoll ist von Tausenden von Dingen. Sobald aber dein Herz still geworden ist und du anfängst, auf die Stimme Gottes zu hören, füllt sich dein Herz mit Gott. Das braucht viele Opfer. Wenn wir beten wollen, müssen wir uns darauf vorbereiten. Wir dürfen keine Zeit vergeuden. Dabei geht es zuerst um den Einstieg ins Gebet. Wenn wir diesen Einstig aber nicht entschlossen angehen, werden wir niemals das Endziel, die Gegenwart Gottes, erreichen.

Deshalb dürfen uns schon am Anfang keine Fehler unterlaufen. Man horcht also auf die Stimme Gottes im eigenen Herzen, und in die Stille des Herzens spricht Gott hinein. Und dann steigt aus dem übervollen Herzen auf, was der Mund sagen soll. Gott spricht in der Stille des Herzens, und du brauchst ihm nur zuzuhören. Wenn dann dein Herz übervoll ist, übervoll von Liebe, Mitleid, Glauben, dann erst darf dein Mund zu Wort kommen.

Denk daran: vor dem Reden musst du horchen, und erst dann kannst du aus der Tiefe des Herzens voll Freude reden, und Gott kann dich hören.






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23.9.08 22:52


Evangelium Tag für Tag

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Mittwoch, 06 August 2008

Mittwoch der 18. Woche im Jahreskreis


Heute feiert die Kirche : Fest Verklärung des Herrn
Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Hl. Johannes von Damaskus : „Da erschienen vor ihren Augen Mose und Elija und redeten mit Jesus«


Evangelium nach Matthäus 17,1-9.

Sechs Tage danach nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden blendend weiß wie das Licht. Da erschienen plötzlich vor ihren Augen Mose und Elija und redeten mit Jesus. Und Petrus sagte zu ihm: Herr, es ist gut, daß wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Noch während er redete, warf eine leuchtende Wolke ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören. Als die Jünger das hörten, bekamen sie große Angst und warfen sich mit dem Gesicht zu Boden. Da trat Jesus zu ihnen, faßte sie an und sagte: Steht auf, habt keine Angst! Und als sie aufblickten, sahen sie nur noch Jesus. Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemand von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Hl. Johannes von Damaskus (um 675-749), Mönch, Theologe, Kirchenlehrer
Predigt über die Verklärung des Herrn, 16-18 ; PG 96, 572

„Da erschienen vor ihren Augen Mose und Elija und redeten mit Jesus«

       „Eine leuchtende Wolke warf ihren Schatten auf sie«, und die Jünger ergriff große Furcht, als sie Jesus, den Retter, zusammen mit Mose und Elija in der Wolke sahen. Einstmals ging Mose, als er Gott sah, in die göttliche Wolke hinein (Ex 24,18) und gab damit zu verstehen, dass das Gesetz ein Schatten war. Höre, was Paulus dazu sagt: „Denn das Gesetz enthält nur einen Schatten der künftigen Güter, nicht die Gestalt der Dinge selbst«(Hebr 10,1).

      Israel konnte damals „das Gesicht des Mose nicht anschauen, weil es eine Herrlichkeit ausstrahlte, die doch vergänglich war« (2 Kor 3,7). Aber „wir spiegeln mit enthülltem Antlitz die Herrlichkeit des Herrn wider und werden so in sein eigenes Bild verwandelt, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, durch den Geist des Herrn« (V. 18). Deshalb war die Wolke, die ihren Schatten auf die Jünger warf, nicht voller Finsternis, sondern voller Licht. In der Tat „wurde jenes Geheimnis, das seit ewigen Zeiten und Generationen verborgen war, enthüllt« (Kol 1,26) und die fortwährende und ewige Herrlichkeit offenbart. Daher versinnbildlichen Mose und Elija an der Seit des Erlösers das Gesetz und die Propheten. Derjenige, den das Gesetz und die Propheten ankündigen, ist wirklich Jesus, der Spender des Lebens.

      Mose versinnbildlicht alle Heiligen, die ehedem entschlafen sind (Dt 34,5), und Elias alle, die leben (2 Kön 2,11); denn der verklärte Jesus ist der Herr der Lebenden und der Toten. Und schließlich ist Mose doch im Verheißenen Land, weil Jesus ihn dorthin führt. Seinerzeit hatte Mose das versprochene Erbe nur von ferne gesehen (Dt 34,4); jetzt sieht er es in aller Deutlichkeit.






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Heute feiert die Kirche : Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :Hl. Johannes von Damaskus : : Hl. Johannes von Damaskus (um 675-749), Mönch, Theologe, Kirchenlehrer Predigt über die Verklärung des Herrn, 16-18 ; PG 96, 572        „Eine leuchtende Wolke warf ihren Schatten auf sie«, und die Jünger ergriff große Furcht, als sie Jesus, den Retter, zusammen mit Mose und Elija in der Wolke sahen. Einstmals ging Mose, als er Gott sah, in die göttliche Wolke hinein (Ex 24,18) und gab damit zu verstehen, dass das Gesetz ein Schatten war. Höre, was Paulus dazu sagt: „Denn das Gesetz enthält nur einen Schatten der künftigen Güter, nicht die Gestalt der Dinge selbst«(Hebr 10,1).       Israel konnte damals „das Gesicht des Mose nicht anschauen, weil es eine Herrlichkeit ausstrahlte, die doch vergänglich war« (2 Kor 3,7). Aber „wir spiegeln mit enthülltem Antlitz die Herrlichkeit des Herrn wider und werden so in sein eigenes Bild verwandelt, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, durch den Geist des Herrn« (V. 18). Deshalb war die Wolke, die ihren Schatten auf die Jünger warf, nicht voller Finsternis, sondern voller Licht. In der Tat „wurde jenes Geheimnis, das seit ewigen Zeiten und Generationen verborgen war, enthüllt« (Kol 1,26) und die fortwährende und ewige Herrlichkeit offenbart. Daher versinnbildlichen Mose und Elija an der Seit des Erlösers das Gesetz und die Propheten. Derjenige, den das Gesetz und die Propheten ankündigen, ist wirklich Jesus, der Spender des Lebens.      Mose versinnbildlicht alle Heiligen, die ehedem entschlafen sind (Dt 34,5), und Elias alle, die leben (2 Kön 2,11); denn der verklärte Jesus ist der Herr der Lebenden und der Toten. Und schließlich ist Mose doch im Verheißenen Land, weil Jesus ihn dorthin führt. Seinerzeit hatte Mose das versprochene Erbe nur von ferne gesehen (Dt 34,4); jetzt sieht er es in aller Deutlichkeit. --------------------------------------- «Evangelium Tag für Tag» wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut und finanziert sich ausschließlich durch die Spenden der Abonnenten.

 

 
6.8.08 01:03


Evangelium Tag für Tag

Link: Evangeliumnetz

(Hier gibt es das Evangelium von den letzten Tagen zu lesen) 

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Montag, 04 August 2008

Montag der 18. Woche im Jahreskreis


Tagesheilige : Hl. Johannes Maria Vianney

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Hl. Bruno : „Jesus stieg auf einen Berg, um in der Einsamkeit zu beten«


Evangelium nach Matthäus 14,22-36.

Gleich darauf forderte er die Jünger auf, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer vorauszufahren. Inzwischen wollte er die Leute nach Hause schicken. Nachdem er sie weggeschickt hatte, stieg er auf einen Berg, um in der Einsamkeit zu beten. Spät am Abend war er immer noch allein auf dem Berg. Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt und wurde von den Wellen hin und her geworfen; denn sie hatten Gegenwind. In der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen; er ging auf dem See. Als ihn die Jünger über den See kommen sahen, erschraken sie, weil sie meinten, es sei ein Gespenst, und sie schrien vor Angst. Doch Jesus begann mit ihnen zu reden und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht! Darauf erwiderte ihm Petrus: Herr, wenn du es bist, so befiehl, daß ich auf dem Wasser zu dir komme. Jesus sagte: Komm! Da stieg Petrus aus dem Boot und ging über das Wasser auf Jesus zu. Als er aber sah, wie heftig der Wind war, bekam er Angst und begann unterzugehen. Er schrie: Herr, rette mich! Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? Und als sie ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind. Die Jünger im Boot aber fielen vor Jesus nieder und sagten: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn. Sie fuhren auf das Ufer zu und kamen nach Gennesaret. Als die Leute dort ihn erkannten, schickten sie Boten in die ganze Umgebung. Und man brachte alle Kranken zu ihm und bat ihn, er möge sie wenigstens den Saum seines Gewandes berühren lassen. Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Hl. Bruno ( ?-1101), Gründer des Kartäuserordens
Brief an Raoul le Verd, 4, 15-16  

Tagesheilige : Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :Hl. Bruno : : Hl. Bruno ( ?-1101), Gründer des Kartäuserordens Brief an Raoul le Verd, 4, 15-16   „Jesus stieg auf einen Berg, um in der Einsamkeit zu beten«

        Lieber Bruder, ich hause an einem entlegenen Ort in Kalabrien, weit weg von aller menschlichen Zivilisation. Ich bin hier zusammen mit meinen Glaubensbrüdern, unter ihnen hochgebildete Leute. Sie bilden eine heilige und stets wachsame Wache, die auf die Rückkehr ihres Herrn wartet, um ihm zu öffnen, sobald er anklopft (Lk 12,36)...

      Was die Einsamkeit und die Stille der Wüste denen, die sie lieben, an Nutzen und göttlicher Freude bringt, wissen nur die, die diese Erfahrung gemacht haben. Hier können starke Männer in Ruhe in sich gehen, soviel sie wollen; sie können bei sich selbst verweilen, sie können beharrlich die Tugenden pflegen und sich glücklich von den Früchten des Paradieses nähren. Hier bemühen wir uns jenes Auge zu gewinnen, dessen klarer Blick den göttlichen Bräutigam liebeswund macht und dessen Reinheit es uns schenkt, Gott zu sehen. Hier gehen wir auf in erfüllter Rast und kommen in sanftem Tun z06ur Ruhe. Hier schenkt Gott seinen Streitern den ersehnten Lohn für die Mühsal des Kämpfens: einen Frieden, den die Welt nicht kennt, und Freude im Heiligen Geist...

      Was ist in der Tat mehr wider die Vernunft, wider die Gerechtigkeit und selbst wider die Natur, als wenn man das Geschöpf dem Schöpfer vorzieht, die vergänglichen Güter den ewigen Gütern, die irdischen Güter den himmlischen?... Die Wahrheit in Person gibt allen den Rat: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen« (Mt 11,28). Ist es nicht ein undankbares und unfruchtbares Leiden, heimgesucht zu sein von Gewinnsucht, Sorgen, Angst und Befürchtungen?... Fliehe, mein Bruder, all diese Quellen der Unruhe, lass das Ungewitter dieser Welt hinter dir und nimm Kurs auf die erholsame und sichere Ruhe des Hafens.  






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Tagesheilige : Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :Hl. Bruno : : Hl. Bruno ( ?-1101), Gründer des Kartäuserordens Brief an Raoul le Verd, 4, 15-16           Lieber Bruder, ich hause an einem entlegenen Ort in Kalabrien, weit weg von aller menschlichen Zivilisation. Ich bin hier zusammen mit meinen Glaubensbrüdern, unter ihnen hochgebildete Leute. Sie bilden eine heilige und stets wachsame Wache, die auf die Rückkehr ihres Herrn wartet, um ihm zu öffnen, sobald er anklopft (Lk 12,36)...       Was die Einsamkeit und die Stille der Wüste denen, die sie lieben, an Nutzen und göttlicher Freude bringt, wissen nur die, die diese Erfahrung gemacht haben. Hier können starke Männer in Ruhe in sich gehen, soviel sie wollen; sie können bei sich selbst verweilen, sie können beharrlich die Tugenden pflegen und sich glücklich von den Früchten des Paradieses nähren. Hier bemühen wir uns jenes Auge zu gewinnen, dessen klarer Blick den göttlichen Bräutigam liebeswund macht und dessen Reinheit es uns schenkt, Gott zu sehen. Hier gehen wir auf in erfüllter Rast und kommen in sanftem Tun z06ur Ruhe. Hier schenkt Gott seinen Streitern den ersehnten Lohn für die Mühsal des Kämpfens: einen Frieden, den die Welt nicht kennt, und Freude im Heiligen Geist...      Was ist in der Tat mehr wider die Vernunft, wider die Gerechtigkeit und selbst wider die Natur, als wenn man das Geschöpf dem Schöpfer vorzieht, die vergänglichen Güter den ewigen Gütern, die irdischen Güter den himmlischen?... Die Wahrheit in Person gibt allen den Rat: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen« (Mt 11,28). Ist es nicht ein undankbares und unfruchtbares Leiden, heimgesucht zu sein von Gewinnsucht, Sorgen, Angst und Befürchtungen?... Fliehe, mein Bruder, all diese Quellen der Unruhe, lass das Ungewitter dieser Welt hinter dir und nimm Kurs auf die erholsame und sichere Ruhe des Hafens.   --------------------------------------- «Evangelium Tag für Tag» wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut und finanziert sich ausschließlich durch die Spenden der Abonnenten.

 

 
4.8.08 22:57


Evangelium Tag für Tag

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«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Sonntag, 15 Juni 2008

11. Sonntag im Jahreskreis


Heute feiert die Kirche : 11. Sonntag im Jahreskreis
Tagesheilige : Hl. Vitus (Veit),   Hl. Eigil,   Hl. Gebhard,   Hl. Isfrid,   Klara Fietz

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
II Vatikanisches Konzil: «Verkündet: das Himmelreich ist nahe»


Evangelium nach Matthäus 9,36-38.10,1-8.

Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben. Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden. Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen. Die Namen der zwölf Apostel sind: an erster Stelle Simon, genannt Petrus, und sein Bruder Andreas, dann Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und sein Bruder Johannes, Philippus und Bartholomäus, Thomas und Matthäus, der Zöllner, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Thaddäus, Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn später verraten hat. Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht zu den Heiden, und betretet keine Stadt der Samariter, sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe. Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

II Vatikanisches Konzil
Dogmatische Konstitution über die Kirche, « Lumen Gentium », 3-5; Copyright © Libreria Editrice Vaticana

«Verkündet: das Himmelreich ist nahe»

      Um den Willen des Vaters zu erfüllen, hat Christus das Reich der Himmel auf Erden begründet, uns sein Geheimnis offenbart und durch seinen Gehorsam die Erlösung gewirkt. Die Kirche, das heißt das im Mysterium schon gegenwärtige Reich Christi, wächst durch die Kraft Gottes sichtbar in der Welt. Dieser Anfang und dieses Wachstum werden zeichenhaft angedeutet durch Blut und Wasser, die der geöffneten Seite des gekreuzigten Jesus entströmten (vgl. Joh 19,34), und vorherverkündet durch die Worte des Herrn über seinen Tod am Kreuz: "Und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle an mich ziehen" (Joh 12,32)...

      Das Geheimnis der heiligen Kirche wird in ihrer Gründung offenbar. Denn der Herr Jesus machte den Anfang seiner Kirche, indem er frohe Botschaft verkündigte, die Ankunft nämlich des Reiches Gottes, das von alters her in den Schriften verheißen war: "Erfüllt ist die Zeit, und genaht hat sich das Reich Gottes" (Mk 1,15; vgl. Mt 4,17). Dieses Reich aber leuchtet im Wort, im Werk und in der Gegenwart Christi den Menschen auf. Denn das Wort des Herrn ist gleich einem Samen, der auf dem Acker gesät wird (Mk 4,14): die es im Glauben hören und der kleinen Herde Christi (Lk 12,32) beigezählt werden, haben das Reich selbst angenommen; aus eigener Kraft sprosst dann der Same und wächst bis zur Zeit der Ernte (vgl. Mk 4,26-29). Auch die Wunder Jesu erweisen, daß das Reich schon auf Erden angekommen ist: "Wenn ich im Finger Gottes die Dämonen austreibe, ist wahrlich das Reich Gottes zu euch gekommen" (Lk 11,20; vgl. Mt 12,28). Vor allem aber wird dieses Reich offenbar in der Person Christi selbst, des Sohnes Gottes und des Menschensohnes, der gekommen ist, "um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für die Vielen" (Mk 10,45).

      Als aber Jesus nach seinem für die Menschen erlittenen Kreuzestod auferstanden war, ist er als der Herr, der Gesalbte und als der zum Priester auf immerdar Bestellte erschienen (vgl. Apg 2,36; Hebr 5,6; 7,17-21) und hat den vom Vater verheißenen Geist auf die Jünger ausgegossen (vgl. Apg 2,33). Von daher empfängt die Kirche, die mit den Gaben ihres Stifters ausgestattet ist und seine Gebote der Liebe, der Demut und der Selbstverleugnung treulich hält, die Sendung, das Reich Christi und Gottes anzukündigen und in allen Völkern zu begründen. So stellt sie Keim und Anfang dieses Reiches auf Erden dar. Während sie allmählich wächst, streckt sie sich verlangend aus nach dem vollendeten Reich; mit allen Kräften hofft und sehnt sie sich danach, mit ihrem König in Herrlichkeit vereint zu werden.






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Heute feiert die Kirche : 11. Sonntag im JahreskreisTagesheilige : ,  ,  ,  ,   Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :II Vatikanisches Konzil: : II Vatikanisches Konzil Dogmatische Konstitution über die Kirche, « Lumen Gentium », 3-5; Copyright © Libreria Editrice Vaticana       Um den Willen des Vaters zu erfüllen, hat Christus das Reich der Himmel auf Erden begründet, uns sein Geheimnis offenbart und durch seinen Gehorsam die Erlösung gewirkt. Die Kirche, das heißt das im Mysterium schon gegenwärtige Reich Christi, wächst durch die Kraft Gottes sichtbar in der Welt. Dieser Anfang und dieses Wachstum werden zeichenhaft angedeutet durch Blut und Wasser, die der geöffneten Seite des gekreuzigten Jesus entströmten (vgl. Joh 19,34), und vorherverkündet durch die Worte des Herrn über seinen Tod am Kreuz: "Und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle an mich ziehen" (Joh 12,32)...       Das Geheimnis der heiligen Kirche wird in ihrer Gründung offenbar. Denn der Herr Jesus machte den Anfang seiner Kirche, indem er frohe Botschaft verkündigte, die Ankunft nämlich des Reiches Gottes, das von alters her in den Schriften verheißen war: "Erfüllt ist die Zeit, und genaht hat sich das Reich Gottes" (Mk 1,15; vgl. Mt 4,17). Dieses Reich aber leuchtet im Wort, im Werk und in der Gegenwart Christi den Menschen auf. Denn das Wort des Herrn ist gleich einem Samen, der auf dem Acker gesät wird (Mk 4,14): die es im Glauben hören und der kleinen Herde Christi (Lk 12,32) beigezählt werden, haben das Reich selbst angenommen; aus eigener Kraft sprosst dann der Same und wächst bis zur Zeit der Ernte (vgl. Mk 4,26-29). Auch die Wunder Jesu erweisen, daß das Reich schon auf Erden angekommen ist: "Wenn ich im Finger Gottes die Dämonen austreibe, ist wahrlich das Reich Gottes zu euch gekommen" (Lk 11,20; vgl. Mt 12,28). Vor allem aber wird dieses Reich offenbar in der Person Christi selbst, des Sohnes Gottes und des Menschensohnes, der gekommen ist, "um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für die Vielen" (Mk 10,45).      Als aber Jesus nach seinem für die Menschen erlittenen Kreuzestod auferstanden war, ist er als der Herr, der Gesalbte und als der zum Priester auf immerdar Bestellte erschienen (vgl. Apg 2,36; Hebr 5,6; 7,17-21) und hat den vom Vater verheißenen Geist auf die Jünger ausgegossen (vgl. Apg 2,33). Von daher empfängt die Kirche, die mit den Gaben ihres Stifters ausgestattet ist und seine Gebote der Liebe, der Demut und der Selbstverleugnung treulich hält, die Sendung, das Reich Christi und Gottes anzukündigen und in allen Völkern zu begründen. So stellt sie Keim und Anfang dieses Reiches auf Erden dar. Während sie allmählich wächst, streckt sie sich verlangend aus nach dem vollendeten Reich; mit allen Kräften hofft und sehnt sie sich danach, mit ihrem König in Herrlichkeit vereint zu werden. --------------------------------------- «Evangelium Tag für Tag» wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut und finanziert sich ausschließlich durch die Spenden der Abonnenten.

 

 
16.6.08 22:25


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EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Freitag, 06 Juni 2008

Freitag der 9. Woche im Jahreskreis


Tagesheilige : Hl. Norbert von Xanten,   Hl. Claudius,   Hl. Marcel Joseph Benoît Champagnat

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Hl. Leo der Große : Sohn Davids und Herr der Herren


Evangelium nach Markus 12,35-37.

Als Jesus im Tempel lehrte, sagte er: Wie können die Schriftgelehrten behaupten, der Messias sei der Sohn Davids? Denn David hat, vom Heiligen Geist erfüllt, selbst gesagt: Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich mir zur Rechten, und ich lege dir deine Feinde unter die Füße. David selbst also nennt ihn Herr. Wie kann er dann Davids Sohn sein?


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Hl. Leo der Große (? - um 461), Papst und Kirchenlehrer
1. Predigt über die Geburt des Herrn

Sohn Davids und Herr der Herren

Eine Jungfrau aus dem Königshaus Davids ist auserwählt, ein heiliges Kind in sich zu tragen, einen Sohn, der zugleich Gott und Mensch ist... Das Wort Gottes, das selber Gott ist, der Sohn Gottes, der „im Anfang bei Gott war, durch den alles geworden ist und ohne den nichts wurde, was geworden ist« (Joh 1,1-3): er ist Mensch geworden, um den Menschen vom ewigen Tod zu befreien. Er hat sich gedemütigt, um die Niedrigkeit der menschlichen Existenz anzunehmen, ohne dass dabei seine Majestät geschmälert worden wäre. Indem er blieb, was er war, und annahm, was er nicht war, hat er in sich die wahre Natur des Knechtes mit der Natur vereint, gemäß derer er wesensgleich mit dem Vater ist. Er hat die beiden Naturen so innig miteinander verbunden, dass weder seine Herrlichkeit die untergeordnete Natur zerstören noch die Einheit mit dieser die übergeordnete Natur beeinträchtigen kann.

Was jeder der beiden Naturen eigentümlich ist, bleibt unverändert und vereinigt sich in einer Person: die Niedrigkeit wird aufgenommen von der Majestät, die Schwäche von der Kraft, die Sterblichkeit von der Ewigkeit. Um die Schuld, die auf unserer menschlichen Existenz liegt, zu bezahlen, hat sich die über jede Beeinträchtigung erhabene Natur vereinigt mit der leidensfähigen Natur. Wahrer Gott und wahrer Mensch verbinden sich zur Einheit des einen Herrn Jesus. So konnte - und das war unerlässlich - der alleinige und „einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen« ( 1 Tim 2,5) durch das Handeln von Menschen sterben und auferstehen durch das Handeln Gottes...

Von solcher Art, meine Lieben, ist die Geburt, die Christus entsprach, „der Kraft Gottes und der Weisheit Gottes« (1 Kor 1,24). Durch sie hat er sich mit unserer menschlichen Natur vereint unter vollständiger Wahrung des Vorrangs seiner göttlichen Natur. Wäre er nicht wahrer Gott, brächte er uns nicht das Heil. Wäre er nicht wahrer Mensch, gereichte er uns nicht zum Vorbild.





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Tagesheilige : ,  ,   Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :Hl. Leo der Große : : Hl. Leo der Große (? - um 461), Papst und Kirchenlehrer 1. Predigt über die Geburt des Herrn Eine Jungfrau aus dem Königshaus Davids ist auserwählt, ein heiliges Kind in sich zu tragen, einen Sohn, der zugleich Gott und Mensch ist... Das Wort Gottes, das selber Gott ist, der Sohn Gottes, der „im Anfang bei Gott war, durch den alles geworden ist und ohne den nichts wurde, was geworden ist« (Joh 1,1-3): er ist Mensch geworden, um den Menschen vom ewigen Tod zu befreien. Er hat sich gedemütigt, um die Niedrigkeit der menschlichen Existenz anzunehmen, ohne dass dabei seine Majestät geschmälert worden wäre. Indem er blieb, was er war, und annahm, was er nicht war, hat er in sich die wahre Natur des Knechtes mit der Natur vereint, gemäß derer er wesensgleich mit dem Vater ist. Er hat die beiden Naturen so innig miteinander verbunden, dass weder seine Herrlichkeit die untergeordnete Natur zerstören noch die Einheit mit dieser die übergeordnete Natur beeinträchtigen kann.Was jeder der beiden Naturen eigentümlich ist, bleibt unverändert und vereinigt sich in einer Person: die Niedrigkeit wird aufgenommen von der Majestät, die Schwäche von der Kraft, die Sterblichkeit von der Ewigkeit. Um die Schuld, die auf unserer menschlichen Existenz liegt, zu bezahlen, hat sich die über jede Beeinträchtigung erhabene Natur vereinigt mit der leidensfähigen Natur. Wahrer Gott und wahrer Mensch verbinden sich zur Einheit des einen Herrn Jesus. So konnte - und das war unerlässlich - der alleinige und „einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen« ( 1 Tim 2,5) durch das Handeln von Menschen sterben und auferstehen durch das Handeln Gottes...Von solcher Art, meine Lieben, ist die Geburt, die Christus entsprach, „der Kraft Gottes und der Weisheit Gottes« (1 Kor 1,24). Durch sie hat er sich mit unserer menschlichen Natur vereint unter vollständiger Wahrung des Vorrangs seiner göttlichen Natur. Wäre er nicht wahrer Gott, brächte er uns nicht das Heil. Wäre er nicht wahrer Mensch, gereichte er uns nicht zum Vorbild. --------------------------------------- «Evangelium Tag für Tag» wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut und finanziert sich ausschließlich durch die Spenden der Abonnenten.

 

 
7.6.08 17:28


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