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Evangelium des Tages

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Dienstag, 08 Januar 2008

Dienstag der 2. Woche nach Weihnachten


Tagesheilige : Hl. Severin,  Hl. Laurentius

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Hl. Katharina v. Siena : „Er brach die Brote ... verteilte auch die zwei Fische an die Leute. Und alle wurden satt“


Evangelium nach Markus 6,34-44.

Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange. Gegen Abend kamen seine Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen, und es ist schon spät. Schick sie weg, damit sie in die umliegenden Gehöfte und Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können. Er erwiderte: Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten zu ihm: Sollen wir weggehen, für zweihundert Denare Brot kaufen und es ihnen geben, damit sie zu essen haben? Er sagte zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Geht und seht nach! Sie sahen nach und berichteten: Fünf Brote, und außerdem zwei Fische. Dann befahl er ihnen, den Leuten zu sagen, sie sollten sich in Gruppen ins grüne Gras setzen. Und sie setzten sich in Gruppen zu hundert und zu fünfzig. Darauf nahm er die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern, damit sie sie an die Leute austeilten. Auch die zwei Fische ließ er unter allen verteilen. Und alle aßen und wurden satt. Als die Jünger die Reste der Brote und auch der Fische einsammelten, wurden zwölf Körbe voll. Es waren fünftausend Männer, die von den Broten gegessen hatten.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Hl. Katharina v. Siena (1347-1380), Dominikanertertiarin, Kirchenlehrerin, Mitpatronin Europas
Der Dialog

„Er brach die Brote ... verteilte auch die zwei Fische an die Leute. Und alle wurden satt“

        (Jesus sagte zur hl. Katharina „In diesem so milden Sakrament, in diesem weißen Brot, empfangt ihr das ganze göttliche Wesen. So wie die Sonne unteilbar ist, so ist in dieser weißen Hostie Gott als Gott und als Mensch ganz zugegen. Würde man, wenn das möglich wäre, die Hostie tausendmal und abertausendmal zerbrechen, so bin ich doch noch in jedem Brösel ganz Gott und ganz Mensch, so wie ich es dir gesagt habe...

      Nehmen wir einmal an, mehrere Personen wollen Kerzen anzünden. Einer bringt eine Kerze, die eine Unze wiegt, ein anderer eine mit zwei Unzen, ein dritter eine mit drei Unzen; dann ist da eine mit einem Gewicht von einem Pfund und eine weitere mit noch mehr. Alle kommen sie zur Lichtquelle und jeder zündet seine Kerze an. An jeder brennenden Kerze nimmt man nun - unabhängig von ihrem Volumen – das Licht ganz und gar wahr, seine Farbe, seine Wärme, seinen Glanz... Genau so geht es denen, die zu diesem Sakrament kommen. Jeder bringt seine Kerze, das heißt die heilige Sehnsucht, mit der er das Sakrament empfängt und in sich aufnimmt. Die Kerze brennt nicht. Sie fängt erst an zu brennen, wenn man das Sakrament empfängt. Ich sage, sie brennt nicht, weil keiner aus sich selbst etwas ist. Ich habe euch wirklich den Stoff gegeben, mit dem ihr dieses Licht empfangen und in euch bewahren könnt. Dieser Stoff ist die Liebe, weil ich euch aus Liebe geschaffen habe. Daher könnt ihr nicht leben ohne Liebe.“





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8.1.08 18:22


Tagesevangelium

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Mittwoch, 09 Januar 2008

Mittwoch der 2. Woche nach Weihnachten


Tagesheilige : Hl. Julian und Hl. Basilissa,   Hl. Eberhard


Evangelium nach Markus 6,45-52.

Gleich darauf forderte er seine Jünger auf, ins Boot zu steigen und ans andere Ufer nach Betsaida vorauszufahren. Er selbst wollte inzwischen die Leute nach Hause schicken. Nachdem er sich von ihnen verabschiedet hatte, ging er auf einen Berg, um zu beten. Spät am Abend war das Boot mitten auf dem See, er aber war allein an Land. Und er sah, wie sie sich beim Rudern abmühten, denn sie hatten Gegenwind. In der vierten Nachtwache ging er auf dem See zu ihnen hin, wollte aber an ihnen vorübergehen. Als sie ihn über den See gehen sahen, meinten sie, es sei ein Gespenst, und schrien auf. Alle sahen ihn und erschraken. Doch er begann mit ihnen zu reden und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht! Dann stieg er zu ihnen ins Boot, und der Wind legte sich. Sie aber waren bestürzt und außer sich. Denn sie waren nicht zur Einsicht gekommen, als das mit den Broten geschah; ihr Herz war verstockt.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel





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9.1.08 20:47


Frohbotschaft

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Donnerstag, 10 Januar 2008

Donnerstag der 2. Woche nach Weihnachten


Tagesheilige : Hl. Gregor X.,   Hl. Paulus von Theben

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Rupert von Deutz : „Der Geist des Herrn ruht auf mir“


Evangelium nach Lukas 4,14-22.

Jesus kehrte, erfüllt von der Kraft des Geistes, nach Galiläa zurück. Und die Kunde von ihm verbreitete sich in der ganzen Gegend. Er lehrte in den Synagogen und wurde von allen gepriesen. So kam er auch nach Nazaret, wo er aufgewachsen war, und ging, wie gewohnt, am Sabbat in die Synagoge. Als er aufstand, um aus der Schrift vorzulesen, reichte man ihm das Buch des Propheten Jesaja. Er schlug das Buch auf und fand die Stelle, wo es heißt: Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe. Dann schloß er das Buch, gab es dem Synagogendiener und setzte sich. Die Augen aller in der Synagoge waren auf ihn gerichtet. Da begann er, ihnen darzulegen: Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt. Seine Rede fand bei allen Beifall; sie staunten darüber, wie begnadet er redete, und sagten: Ist das nicht der Sohn Josefs?


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Rupert von Deutz (etwa 1075-1130), Benediktinermönch
Die heilige Dreifaltigkeit, 42

„Der Geist des Herrn ruht auf mir“

        „Heute erfüllt sich das Wort der Schrift, das ihr soeben gehört habt: ‚Der Geist Gottes des Herrn, ruht auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt’“ (Jes 61,1). Es ist so, als ob Christus sagen würde: Weil der Herr mich gesalbt hat, habe ich gesagt, ja, ich habe es wirklich gesagt und sage es auch jetzt noch: der Geist des Herrn ruht auf mir. Wo also und wann hat mich der Herr gesalbt? Es war, als ich empfangen wurde, oder besser: er hat mich gesalbt, damit ich im Schoß meiner Mutter empfangen werde. Es hat mich nämlich nicht eine Frau durch den Samen eines Mannes empfangen, sondern eine Jungfrau hat mich durch die Salbung des Heiligen Geistes empfangen. In diesem Augenblick hat mich der Herr mit königlicher Salbung gesalbt; durch Salbung hat er mich zum König geweiht und gleichzeitig zum Priester. Durch den gleichen Geist hat mich der Herr im Jordan ein zweites Mal geweiht...

      Und warum ruht der Geist des Herrn auf mir?.... „Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe und alle heile, deren Herz zerbrochen ist“ (Jes 61,1). Er hat mich nicht zu den Stolzen und den Gesunden gesandt, sondern wie einen Arzt zu den Kranken und Bedrückten. Er hat mich nicht „zu den Gerechten“ gesandt, sondern zu „den Sündern“ (Mk 2,17). Er hat aus mir einen Mann voller Schmerzen gemacht, einen Mann, der mit Krankheit vertraut ist“ (Jes 53,3), „gütig und demütig von Herzen“ (Mt 11,29). Er hat mich gesandt, damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Gefesselten die Befreiung.“ Welchen Gefangenen soll ich die Befreiung verkünden, oder vielmehr aus welchem Gefängnis sollen sie entlassen werden? Seitdem „durch einen einzigen Menschen die Sünde in die Welt kam und durch die Sünde der Tod“ (Röm 5,12), sind alle Menschen Gefangene der Sünde und des Todes... Ich bin gesandt, um die Bedrückten Zions zu trösten, alle die, die darüber bedrückt sind, dass sie wegen ihrer Sünden von ihrer Mutter, dem himmlischen Jerusalem (Gal 4,26) abgeschnitten und getrennt sind. Ja, ich werde sie trösten, und an Stelle der Asche der Buße schmücke ich ihr Haupt mit Ehre, gebe ihnen Freudenöl, also die Tröstung des Heiligen Geistes an Stelle der Trauer darüber, verwaist und verstoßen zu sein; und ich gebe ihnen ein „Festtagsgewand“, also die Herrlichkeit der Auferstehung „an Stelle der Verzweiflung“ (Jes 61,3).





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10.1.08 18:47


Frohbotschaft des Tages

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Sonntag, 20 Januar 2008

2. Sonntag im Jahreskreis


Heute feiert die Kirche : 2. Sonntag im Jahreskreis - Familiensonntag
Tagesheilige : Hl. Fabian,   Hl. Sebastian

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Hl. Johannes Chrysostomus : „Ich habe es gesehen und bezeuge es: Er ist der Sohn Gottes.“


Evangelium nach Johannes 1,29-34.

Am Tag darauf sah er Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. Er ist es, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der mir voraus ist, weil er vor mir war. Auch ich kannte ihn nicht; aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser, um Israel mit ihm bekanntzumachen. Und Johannes bezeugte: Ich sah, daß der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf ihm blieb. Auch ich kannte ihn nicht; aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem er bleibt, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft. Das habe ich gesehen, und ich bezeuge: Er ist der Sohn Gottes.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Hl. Johannes Chrysostomus (um 345-407), Bischof von Antiochien, dann Erzbischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer
Homilie über die Taufe Jesu Christi und über seine Epiphanie

„Ich habe es gesehen und bezeuge es: Er ist der Sohn Gottes.“

Christus hat sich allen geoffenbart nicht im Augenblick seiner Geburt, sondern im Augenblick seiner Taufe. Bis zu diesem Tage kannten ihn nur wenige; fast alle wussten nicht einmal, dass er lebt und unter ihnen war. Johannes der Täufer sagte: „Unter euch ist einer, den ihr nicht kennt.“ (Joh 1,26). Johannes selbst hatte teil daran und wusste nichts von Christus bis zu seiner Taufe: „Auch ich kannte ihn nicht; aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem er bleibt, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft.“…
Und was ist der Grund, den Johannes angibt für diese Taufe des Herrn? Um ihn allen bekannt zu machen, so sagt er. Der hl. Paulus sagt auch: „Johannes hat mit der Taufe der Umkehr getauft und das Volk gelehrt, an den zu glauben, der nach ihm komme“ (Apg 19,4). Deshalb also empfängt Jesus die Taufe des Johannes. Von Haus zu Haus gehen, Christus vorstellen und sagen, dass er der Sohn Gottes sei, das hätte das Zeugnis des Johannes sehr schwierig werden lassen. Ihn in die Synagoge zu führen und ihn als Erlöser zu bezeichnen, das hätte sein Zeugnis wenig glaubwürdig gemacht. Doch dass Jesus inmitten einer großen Menschenmenge, die sich am Ufer des Jordan versammelt hat, das deutlich vom Himmel kommende Zeugnis empfängt, dass der Heilige Geist auf ihn herabgestiegen ist in Gestalt einer Taube, das ist es, was das Zeugnis des Johannes bekräftigt und es über jeden Zweifel erhebt.
„Auch ich kannte ihn nicht“ sagte Johannes. Wer also hat ihn dir zu erkennen gegeben? „… Er, der mich gesandt hat, zu taufen.“ Und was hat er dir gesagt? „Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem er bleibt, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft.“ Der Heilige Geist ist es also, der allen Menschen denjenigen offenbart, von dem Johannes Wunderzeichen verkündet hatte, indem der Geist herabsteigt, um ihn gewissermaßen wie mit seinem Flügel zu bezeichnen.






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20.1.08 18:32


Frohbotschaft für heute

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Dienstag, 22 Januar 2008

Dienstag der 2. Woche im Jahreskreis


Tagesheilige : Hl. Vinzenz von Saragossa,   Hl. Anastasius,   Hl. Elisabeth von Österreich,   Hl. Vinzenz Pallotti

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Benedikt XVI.: "Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat"


Evangelium nach Markus 2,23-28.

An einem Sabbat ging er durch die Kornfelder, und unterwegs rissen seine Jünger Ähren ab. Da sagten die Pharisäer zu ihm: Sieh dir an, was sie tun! Das ist doch am Sabbat verboten. Er antwortete: Habt ihr nie gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren und nichts zu essen hatten - wie er zur Zeit des Hohenpriesters Abjatar in das Haus Gottes ging und die heiligen Brote aß, die außer den Priestern niemand essen darf, und auch seinen Begleitern davon gab? Und Jesus fügte hinzu: Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat. Deshalb ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Benedikt XVI., Papst
Nachsynodales apostolisches Schreiben "Sacramentum Caritatis", § 74, © Libreria Editrice Vaticana

"Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat"

In unserer Zeit ist es besonders dringend, daran zu erinnern, daß der Tag des Herrn auch der Tag der Ruhe von der Arbeit ist. Wir wünschen uns von Herzen, daß er als solcher auch von der zivilen Gesellschaft anerkannt wird, so daß es möglich ist, von der beruflichen Tätigkeit frei zu sein, ohne dafür bestraft zu werden. Tatsächlich haben die Christen – nicht ohne Beziehung zur Bedeutung des Sabbats in der jüdischen Tradition – im Tag des Herrn auch den Tag der Ruhe von den alltäglichen Mühen gesehen.

Das hat seinen ganz bestimmten Sinn, denn es stellt eine Relativierung der Arbeit dar, die auf den Menschen ausgerichtet wird: Die Arbeit ist für den Menschen da und nicht der Mensch für die Arbeit. Der Schutz, der dadurch dem Menschen selbst geboten wird, ist leicht zu erahnen: Auf diese Weise ist er von einer möglichen Form der Sklaverei befreit. Wie ich bereits betont habe, „besitzt die Arbeit eine primäre Bedeutung für die Verwirklichung des Menschen und für die Entwicklung der Gesellschaft, und muß darum immer in voller Achtung der menschlichen Würde und im Dienst am Gemeinwohl organisiert und entfaltet werden. Zugleich ist es unverzichtbar, daß der Mensch sich nicht von der Arbeit verknechten läßt, daß er sie nicht zum Götzen macht, indem er sich einbildet, in ihr den letzten und endgültigen Sinn des Lebens zu finden.“ Der gottgeweihte Tag ist es, der dem Menschen das Verständnis für den Sinn seines Lebens und auch seiner beruflichen Tätigkeit erschließt.





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22.1.08 19:39


Evangelium Tag für Tag

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Dienstag, 22 Januar 2008

Dienstag der 2. Woche im Jahreskreis


Tagesheilige : Hl. Vinzenz von Saragossa,   Hl. Anastasius,   Hl. Elisabeth von Österreich,   Hl. Vinzenz Pallotti

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Benedikt XVI.: "Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat"


Evangelium nach Markus 2,23-28.

An einem Sabbat ging er durch die Kornfelder, und unterwegs rissen seine Jünger Ähren ab. Da sagten die Pharisäer zu ihm: Sieh dir an, was sie tun! Das ist doch am Sabbat verboten. Er antwortete: Habt ihr nie gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren und nichts zu essen hatten - wie er zur Zeit des Hohenpriesters Abjatar in das Haus Gottes ging und die heiligen Brote aß, die außer den Priestern niemand essen darf, und auch seinen Begleitern davon gab? Und Jesus fügte hinzu: Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat. Deshalb ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Benedikt XVI., Papst
Nachsynodales apostolisches Schreiben "Sacramentum Caritatis", § 74, © Libreria Editrice Vaticana

"Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat"

In unserer Zeit ist es besonders dringend, daran zu erinnern, daß der Tag des Herrn auch der Tag der Ruhe von der Arbeit ist. Wir wünschen uns von Herzen, daß er als solcher auch von der zivilen Gesellschaft anerkannt wird, so daß es möglich ist, von der beruflichen Tätigkeit frei zu sein, ohne dafür bestraft zu werden. Tatsächlich haben die Christen – nicht ohne Beziehung zur Bedeutung des Sabbats in der jüdischen Tradition – im Tag des Herrn auch den Tag der Ruhe von den alltäglichen Mühen gesehen.

Das hat seinen ganz bestimmten Sinn, denn es stellt eine Relativierung der Arbeit dar, die auf den Menschen ausgerichtet wird: Die Arbeit ist für den Menschen da und nicht der Mensch für die Arbeit. Der Schutz, der dadurch dem Menschen selbst geboten wird, ist leicht zu erahnen: Auf diese Weise ist er von einer möglichen Form der Sklaverei befreit. Wie ich bereits betont habe, „besitzt die Arbeit eine primäre Bedeutung für die Verwirklichung des Menschen und für die Entwicklung der Gesellschaft, und muß darum immer in voller Achtung der menschlichen Würde und im Dienst am Gemeinwohl organisiert und entfaltet werden. Zugleich ist es unverzichtbar, daß der Mensch sich nicht von der Arbeit verknechten läßt, daß er sie nicht zum Götzen macht, indem er sich einbildet, in ihr den letzten und endgültigen Sinn des Lebens zu finden.“ Der gottgeweihte Tag ist es, der dem Menschen das Verständnis für den Sinn seines Lebens und auch seiner beruflichen Tätigkeit erschließt.





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22.1.08 21:29


Tagesevangelium

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Mittwoch, 23 Januar 2008

Mittwoch der 2. Woche im Jahreskreis


Tagesheilige : Sel. Heinrich Seuse,  Hl. Emerentiana,   Sel. Nikolaus Gross

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Hl. Petrus Chrysologus : Christus heilt die Lähmung unserer Glieder und unseres Herzens


Evangelium nach Markus 3,1-6.

Als er ein andermal in eine Synagoge ging, saß dort ein Mann, dessen Hand verdorrt war. Und sie gaben acht, ob Jesus ihn am Sabbat heilen werde; sie suchten nämlich einen Grund zur Anklage gegen ihn. Da sagte er zu dem Mann mit der verdorrten Hand: Steh auf und stell dich in die Mitte! Und zu den anderen sagte er: Was ist am Sabbat erlaubt: Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder es zu vernichten? Sie aber schwiegen. Und er sah sie der Reihe nach an, voll Zorn und Trauer über ihr verstocktes Herz, und sagte zu dem Mann: Streck deine Hand aus! Er streckte sie aus, und seine Hand war wieder gesund. Da gingen die Pharisäer hinaus und faßten zusammen mit den Anhängern des Herodes den Beschluß, Jesus umzubringen.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Hl. Petrus Chrysologus (um 406-450), Bischof v. Ravenna, Kirchenlehrer
Predigt über das Geheimnis der Menschwerdung, 148 ; PL 52, 596

Christus heilt die Lähmung unserer Glieder und unseres Herzens

        Christus wurde nicht auf normale Weise Mensch, sondern durch ein Wunder; das widerspricht zwar der Vernunft, nicht aber der göttlichen Kraft; es hat mit dem Schöpfer zu tun, nicht mit der Natur; es ist nicht die Regel, sondern es ist einzigartig; göttlich, nicht menschlich. Die Menschwerdung Christi ereignete sich nicht mit Notwendigkeit, sondern durch Macht ... Sie war Mysterium des Glaubens, Neuwerdung und Heil für den Menschen. Derjenige, der selbst nie geboren wurde, formte den Menschen aus unberührtem Lehm (Gen 2,7), schuf ihn anfänglich mit einem unversehrten Körper. Die Hand, die sich in ihrer Güte zu unserer Erschaffung der Tonerde bediente, hatte in gleicher Weise die Güte, sich unseres Fleisches anzunehmen, um es neu zu schaffen...

      Mensch, warum verachtest du dich dermaßen, wo du doch für Gott so kostbar bist? Warum, wo Gott dich doch so in Ehren hält, bringst du dich selbst so in Schande? Warum versuchst du herauszufinden, wie du gemacht wurdest, und nicht, in welcher Absicht du geschaffen wurdest? Wurde denn nicht die ganze Welt, die du siehst, als Aufenthaltsort für dich gemacht ?…

      Christus nimmt Fleisch an, um der verdorbenen Natur ihre ganze Unversehrtheit zurückzugeben. Er nimmt es auf sich, Kind zu sein, gefüttert zu werden, er durchläuft nacheinander die einzelnen Lebensalter, um das eine, vollkommene und unvergängliche Lebensalter wiederherzustellen, das er selbst geschaffen hat. Er trägt den Menschen, damit dieser nicht mehr fallen kann. Den er als irdisches Wesen geschaffen hatte, ihn machte er zum himmlischen Wesen; dem, den er mit einem menschlichen Geist ausgestattet hatte, gibt er das Leben eines göttlichen Geistes. So hebt er ihn ganz zu Gott hinauf, um nichts mehr in ihm zu belassen, was mit Sünde, Tod, Arbeit, Schmerz und Erde zu tun hat. Das erwirkt Jesus Christus für uns, der Gott ist, der mit dem Vater in der Einheit des Hl. Geistes lebt und regiert, jetzt und immerdar.





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23.1.08 16:41


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