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Frohbotschaft des Tages

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Sonntag, 10 Februar 2008

1. Fastensonntag


Heute feiert die Kirche : 1. Sonntag der Fastenszeit
Tagesheilige : Hl. Scholastika

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Hl. Isaak der Syrer : "Darauf ließ der Teufel von ihm ab"


Evangelium nach Matthäus 4,1-11.

Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden. Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, bekam er Hunger. Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, daß aus diesen Steinen Brot wird. Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt. Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich auf ihren Händen zu tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen. Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest. Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen. Darauf ließ der Teufel von ihm ab, und es kamen Engel und dienten ihm.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Hl. Isaak der Syrer (7. Jahrh.), Mönch (und kurzzeitig Bischof) in Ninive, bei Mossul im heutigen Irak
Asketische Reden, 1. Serie, Nr. 85

"Darauf ließ der Teufel von ihm ab"

Wie das Verlangen nach Licht dem gesunden Auge eigen ist, so folgt das Verlangen nach dem Gebet auf das mit Unterscheidung geübte Fasten. Wenn ein Mensch zu fasten beginnt, dann wünscht er sich, mit Gott verkehren zu können in den Gedanken seines Geistes. Tatsächlich vermag der Körper, der fastet, nicht die ganze Nacht auf seinem Bett zu schlafen. Wenn das Fasten den Mund des Menschen versiegelt hat, verbringt er seine Zeit voller Zerknirschung in Betrachtung, sein Herz betet, sein Antlitz ist ernst, schlechte Gedanken verlassen ihn. Er ist den Gelüsten und unnützen Gesprächen Feind. Niemals hat man einen Menschen gesehen, der mit Bedacht fastet und dem schlechten Begehren ausgeliefert ist. Das bedächtige Fasten ist eine weitläufige Wohnung, in der alles Gute untergebracht ist…
Denn das Fasten ist ein Gebot, das von Anfang an unserer Natur gegeben worden ist, um sie davor zu bewahren, von der Frucht des Baumes zu essen (vgl. Gen 2,17). Von dort her nämlich kommt alles das, was uns täuschen will… Von dort her hat auch der Erlöser [sein Werk] begonnen, als er sich der Welt im Jordan zu erkennen gab. Denn nach der Taufe hat ihn der Geist in die Wüste geführt, wo er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hat.
Alle, die aufgebrochen sind, um ihm zu folgen, machen es seither genauso: auf dieses Fundament bauen sie die Grundmauern ihres Kampfes auf, denn diese Waffe wurde von Gott geschmiedet… Und wenn nun der Teufel diese Waffe in der Hand eines Menschen sieht, befällt diesen Widersacher und Tyrann die Furcht. Sofort denkt er an die Niederlage, die ihm der Erlöser in der Wüste beigebracht hat. Er erinnert sich daran und seine Macht ist gebrochen. Er verzehrt sich, sobald er die Waffe sieht, die uns der übergeben hat, der uns im Kampf anführt. Welche Waffe ist stärker und belebt besser das Herz im Kampf gegen die Geister des Bösen?






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12.2.08 00:27


Frohbotschaft des Tages

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Sonntag, 10 Februar 2008

1. Fastensonntag


Heute feiert die Kirche : 1. Sonntag der Fastenszeit
Tagesheilige : Hl. Scholastika

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Hl. Isaak der Syrer : "Darauf ließ der Teufel von ihm ab"


Evangelium nach Matthäus 4,1-11.

Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden. Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, bekam er Hunger. Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, daß aus diesen Steinen Brot wird. Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt. Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich auf ihren Händen zu tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen. Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest. Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen. Darauf ließ der Teufel von ihm ab, und es kamen Engel und dienten ihm.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Hl. Isaak der Syrer (7. Jahrh.), Mönch (und kurzzeitig Bischof) in Ninive, bei Mossul im heutigen Irak
Asketische Reden, 1. Serie, Nr. 85

"Darauf ließ der Teufel von ihm ab"

Wie das Verlangen nach Licht dem gesunden Auge eigen ist, so folgt das Verlangen nach dem Gebet auf das mit Unterscheidung geübte Fasten. Wenn ein Mensch zu fasten beginnt, dann wünscht er sich, mit Gott verkehren zu können in den Gedanken seines Geistes. Tatsächlich vermag der Körper, der fastet, nicht die ganze Nacht auf seinem Bett zu schlafen. Wenn das Fasten den Mund des Menschen versiegelt hat, verbringt er seine Zeit voller Zerknirschung in Betrachtung, sein Herz betet, sein Antlitz ist ernst, schlechte Gedanken verlassen ihn. Er ist den Gelüsten und unnützen Gesprächen Feind. Niemals hat man einen Menschen gesehen, der mit Bedacht fastet und dem schlechten Begehren ausgeliefert ist. Das bedächtige Fasten ist eine weitläufige Wohnung, in der alles Gute untergebracht ist…
Denn das Fasten ist ein Gebot, das von Anfang an unserer Natur gegeben worden ist, um sie davor zu bewahren, von der Frucht des Baumes zu essen (vgl. Gen 2,17). Von dort her nämlich kommt alles das, was uns täuschen will… Von dort her hat auch der Erlöser [sein Werk] begonnen, als er sich der Welt im Jordan zu erkennen gab. Denn nach der Taufe hat ihn der Geist in die Wüste geführt, wo er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hat.
Alle, die aufgebrochen sind, um ihm zu folgen, machen es seither genauso: auf dieses Fundament bauen sie die Grundmauern ihres Kampfes auf, denn diese Waffe wurde von Gott geschmiedet… Und wenn nun der Teufel diese Waffe in der Hand eines Menschen sieht, befällt diesen Widersacher und Tyrann die Furcht. Sofort denkt er an die Niederlage, die ihm der Erlöser in der Wüste beigebracht hat. Er erinnert sich daran und seine Macht ist gebrochen. Er verzehrt sich, sobald er die Waffe sieht, die uns der übergeben hat, der uns im Kampf anführt. Welche Waffe ist stärker und belebt besser das Herz im Kampf gegen die Geister des Bösen?






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12.2.08 00:28


Evangelium Tag für Tag

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Dienstag, 12 Februar 2008

Dienstag der 1. Fastenwoche


Tagesheilige : Hl. Helmward

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Hl. Augustinus : „Wenn ihr den Menschen ihre Fehler vergebt, wird auch euer himmlischer Vater euch vergeben.“


Evangelium nach Matthäus 6,7-15.

Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen. Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet. So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt, dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf der Erde. Gib uns heute das Brot, das wir brauchen. Und erlaß uns unsere Schulden, wie auch wir sie unseren Schuldnern erlassen haben. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns vor dem Bösen. Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
83. Predigt

„Wenn ihr den Menschen ihre Fehler vergebt, wird auch euer himmlischer Vater euch vergeben.“

Jeder Mensch ist Schuldner Gottes und jeder Mensch hat seinen Bruder als Schuldner. Denn wer hätte keine Schulden bei Gott, wenn nicht der, der ohne Sünde ist? Und wer hätte nicht seinen Bruder als Schuldner, wenn nicht der, den niemals jemand angegriffen hat? Jeder Mensch ist also gleichzeitig Schuldner und Gläubiger… Ein Bettler bittet dich um Almosen und du bist ein Bettler Gottes, denn wir alle sind Bettler Gottes, wenn wir zu ihm beten. Wir verharren oder besser: wir werfen uns nieder vor der Tür unseres Hausvaters (vgl. Lk 11,5 f.); wir flehen ihn an unter Tränen, voller Verlangen, von ihm eine Gnade zu erhalten; und diese Gnade ist Gott selbst. Um was bittet dich der Bettler? Um Brot. Und du, was erbittest du von Gott, wenn nicht Christus, der gesagt hat: „Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist“ (Joh 6,51). Ihr wollt, dass euch vergeben wird? Dann vergebt. „Vergebt, wie auch euch vergeben wird.“ Ihr wollt empfangen? „Gebt, und euch wird gegeben werden.“ (vgl. Lk 6,37)…
Wir sollen also bereit sein, alle Fehler zu verzeihen, die man uns gegenüber begeht, wenn wir wollen, dass Gott auch uns verzeiht. Und wirklich: wenn wir unsere Sünden betrachten und uns unsere Fehler vergegenwärtigen, die wir begangen haben, so weiß ich nicht, ob wir einschlafen könnten, ohne die schwere Last unserer Schuld zu spüren. Deshalb tragen wir täglich unsere Bitten vor Gott, täglich dringen unsere Gebete an seine Ohren, täglich werfen wir uns nieder und sagen: „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“. Welche Schulden willst du dir nachgelassen sehen? Alle, oder nur einen Teil? Du wirst antworten: Alle. Handle also genauso an deinem Schuldner.






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13.2.08 00:02


Frohbotschaft

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Sonntag, 17 Februar 2008

2. Fastensonntag


Heute feiert die Kirche : 2. Sonntag der Fastenzeit
Tagesheilige : Die Heiligen Gründer des Servitenordens

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Hl. Leo der Große : „Dies ist mein geliebter Sohn… Auf ihn sollt ihr hören.“


Evangelium nach Matthäus 17,1-9.

Sechs Tage danach nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden blendend weiß wie das Licht. Da erschienen plötzlich vor ihren Augen Mose und Elija und redeten mit Jesus. Und Petrus sagte zu ihm: Herr, es ist gut, daß wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Noch während er redete, warf eine leuchtende Wolke ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören. Als die Jünger das hörten, bekamen sie große Angst und warfen sich mit dem Gesicht zu Boden. Da trat Jesus zu ihnen, faßte sie an und sagte: Steht auf, habt keine Angst! Und als sie aufblickten, sahen sie nur noch Jesus. Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemand von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Hl. Leo der Große (?-um 461), Röm. Papst und Kirchenlehrer
51. Predigt

„Dies ist mein geliebter Sohn… Auf ihn sollt ihr hören.“

Die Apostel, die in ihrem Glauben gestärkt werden sollten, empfingen im Wunder der Verklärung eine Belehrung, die sie in geeigneter Weise in die Erkenntnis aller Dinge einführen konnte. Denn Mose und Elias, das heißt das Gesetz und die Propheten, sind erschienen und redeten mit dem Herrn… Wie der hl. Johannes sagt: „Das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus.“ (Joh 1,17).
Der Apostel Petrus war gleichsam in Verzückung geraten durch das Verlangen nach den ewigen Gütern. Von Freude erfüllt durch eine solche Vision, wünschte er sich, mit Jesus zusammen an einem Ort zu wohnen, wo ihn seine derart geoffenbarte Herrlichkeit so froh werden ließ. Er sagte also: „Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, will ich hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elias.“ Doch der Herr hat auf diesen Vorschlag nicht geantwortet. Sicherlich wollte er dadurch nicht zeigen, dass dieses Verlangen schlecht war, sondern dass es hier nicht hingehörte. Denn die Welt konnte gerettet werden einzig durch den Tod Christi, und das Beispiel des Herrn ermunterte den Glauben der Gläubigen dazu, zu verstehen, dass wir, ohne dass es uns erlaubt ist, an der versprochenen Seligkeit zu zweifeln, dennoch inmitten der Versuchungen dieses Lebens eher um Geduld denn um Ehre bitten sollten, denn die Glückseligkeit des Himmelreichs kann unmöglich der Zeit des Leidens vorausgehen.
Deshalb hat sie, als er noch sprach, eine Lichtwolke eingehüllt. Und aus der Wolke erscholl eine Stimme, die sprach: „ Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe. Auf ihn sollt ihr hören.“… „Das ist mein Sohn, durch den alles geworden ist und ohne den nichts wurde.“ (vgl. Joh 1,3). Alles, was ich tue, das tut auch er; was ich wirke, das wirkt auch er zusammen mit mir, unterschiedslos (vgl. Joh 5,17-19)… Das ist mein Sohn, der nicht an dieser Gleichheit festhielt, die Er mit mir teilte, nicht Sein Recht einforderte, sondern, obgleich Er meiner göttlichen Herrlichkeit teilhaftig blieb, sich erniedrigt hat bis zur Knechtsgestalt (vgl. Phil 2,6 f.), um unseren gemeinsamen Plan der Erneuerung des Menschengeschlechts ins Werk zu setzen. Hört auf Ihn also ohne zu zögern, Der meine ganze Gunst besitzt, Dessen Lehre mich bezeugt, Dessen Demut mich verherrlicht, denn Er ist die Wahrheit und das Leben (Joh 14,6). Er ist meine Kraft und meine Weisheit (vgl. 1Kor 1,24). Hört auf Ihn, Der die Welt durch Sein Blut freikauft…, Der den Weg des Himmels öffnet durch die Schmach Seines Kreuzes.






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19.2.08 01:48


Frohbotschaft des Tages

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Mittwoch, 20 Februar 2008

Mittwoch der 2. Fastenwoche


Tagesheilige : Hl. Amata von Assisi,  Hl. Falko,   Jordan Mai,   Hl. Korona

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Hl. Augustinus : „Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf…“


Evangelium nach Matthäus 20,17-28.

Als Jesus nach Jerusalem hinaufzog, nahm er unterwegs die zwölf Jünger beiseite und sagte zu ihnen: Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf; dort wird der Menschensohn den Hohenpriestern und Schriftgelehrten ausgeliefert; sie werden ihn zum Tod verurteilen und den Heiden übergeben, damit er verspottet, gegeißelt und gekreuzigt wird; aber am dritten Tag wird er auferstehen. Damals kam die Frau des Zebedäus mit ihren Söhnen zu Jesus und fiel vor ihm nieder, weil sie ihn um etwas bitten wollte. Er fragte sie: Was willst du? Sie antwortete: Versprich, daß meine beiden Söhne in deinem Reich rechts und links neben dir sitzen dürfen. Jesus erwiderte: Ihr wißt nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Sie sagten zu ihm: Wir können es. Da antwortete er ihnen: Ihr werdet meinen Kelch trinken; doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die mein Vater diese Plätze bestimmt hat. Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über die beiden Brüder. Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wißt, daß die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen mißbrauchen. Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo in Nordafrika, Kirchenlehrer
Erklärung zu Psalm 121

„Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf…“

In den „Wallfahrtspsalmen“ verlangt es den Psalmisten nach Jerusalem und er sagt, dass er hinaufsteigen möchte. Wohin hinaufsteigen? Will er die Sonne erreichen, den Mond, die Sterne? Nein. Im Himmel ist das Himmlische Jerusalem, in dem die Engel wohnen, unsere Mitbewohner (vgl. Hebr 12,22). Hier auf Erden leben wir in der Fremde, weit weg von ihnen. Auf der Straße der Fremde stöhnen wir; in der Stadt jedoch werden wir erzittern vor Freude.
Auf unserer Reise treffen wir Begleiter, die diese Stadt schon gesehen haben und die uns ermutigen, dorthin zu laufen. Sie sind es, die dem Psalmisten den Freudenschrei entlockten: „Wie freute ich mich, als man mir sagte: Zum Haus des Herrn wollen wir gehen!“ (Ps 121,1)… „Zum Haus des Herrn wollen wir gehen“: laufen wir also, laufen wir, denn wir werden zum Haus des Herrn kommen. Laufen wir, ohne müde zu werden. Dort wird es keine Müdigkeit mehr geben. Laufen wir zum Haus des Herrn und erschauern wir vor Freude mit denen, die uns gerufen haben, die als erste unsere Heimat schauen durften. Sie rufen von fern denen zu, die ihnen folgen: „Wir gehen zum Haus des Herrn. Macht euch auf, lauft!“ Die Apostel haben dieses Haus gesehen und rufen uns zu: „Lauft, setzt euch in Bewegung, folgt uns! Wir gehen zum Haus des Herrn!“
Und was wird ein jeder von uns antworten? „Wie freute ich mich, als man mir sagte: Wir gehen zum Haus des Herrn“. Ich freute mich an den Propheten, ich freute mich an den Aposteln, denn sie alle haben uns gesagt: „Wir gehen zum Haus des Herrn.“  






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20.2.08 19:15


Frohbotschaft des Tages

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Sonntag, 24 Februar 2008

3. Fastensonntag


Heute feiert die Kirche : 3. Sonntag der Fastenszeit - Fest des Hl. Matthias, Apostel
Tagesheilige : Hl. Matthias,   Hl. Ida

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Selige Teresa von Kalkutta : «Gib mir zu trinken»


Evangelium nach Johannes 4,5-42.

So kam er zu einem Ort in Samarien, der Sychar hieß und nahe bei dem Grundstück lag, das Jakob seinem Sohn Josef vermacht hatte. Dort befand sich der Jakobsbrunnen. Jesus war müde von der Reise und setzte sich daher an den Brunnen; es war um die sechste Stunde. Da kam eine samaritische Frau, um Wasser zu schöpfen. Jesus sagte zu ihr: Gib mir zu trinken! Seine Jünger waren nämlich in den Ort gegangen, um etwas zum Essen zu kaufen. Die samaritische Frau sagte zu ihm: Wie kannst du als Jude mich, eine Samariterin, um Wasser bitten? Die Juden verkehren nämlich nicht mit den Samaritern. Jesus antwortete ihr: Wenn du wüßtest, worin die Gabe Gottes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, dann hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben. Sie sagte zu ihm: Herr, du hast kein Schöpfgefäß, und der Brunnen ist tief; woher hast du also das lebendige Wasser? Bist du etwa größer als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gegeben und selbst daraus getrunken hat, wie seine Söhne und seine Herden? Jesus antwortete ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt. Da sagte die Frau zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr habe und nicht mehr hierher kommen muß, um Wasser zu schöpfen. Er sagte zu ihr: Geh, ruf deinen Mann, und komm wieder her! Die Frau antwortete: Ich habe keinen Mann. Jesus sagte zu ihr: Du hast richtig gesagt: Ich habe keinen Mann. Denn fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Damit hast du die Wahrheit gesagt. Die Frau sagte zu ihm: Herr, ich sehe, daß du ein Prophet bist. Unsere Väter haben auf diesem Berg Gott angebetet; ihr aber sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten muß. Jesus sprach zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, zu der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden. Aber die Stunde kommt, und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden. Gott ist Geist, und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten. Die Frau sagte zu ihm: Ich weiß, daß der Messias kommt, das ist: der Gesalbte (Christus). Wenn er kommt, wird er uns alles verkünden. Da sagte Jesus zu ihr: Ich bin es, ich, der mit dir spricht. Inzwischen waren seine Jünger zurückgekommen. Sie wunderten sich, daß er mit einer Frau sprach, aber keiner sagte: Was willst du?, oder: Was redest du mit ihr? Da ließ die Frau ihren Wasserkrug stehen, eilte in den Ort und sagte zu den Leuten: Kommt her, seht, da ist ein Mann, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe: Ist er vielleicht der Messias? Da liefen sie hinaus aus dem Ort und gingen zu Jesus. Währenddessen drängten ihn seine Jünger: Rabbi, iß! Er aber sagte zu ihnen: Ich lebe von einer Speise, die ihr nicht kennt. Da sagten die Jünger zueinander: Hat ihm jemand etwas zu essen gebracht? Jesus sprach zu ihnen: Meine Speise ist es, den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat, und sein Werk zu Ende zu führen. Sagt ihr nicht: Noch vier Monate dauert es bis zur Ernte? Ich aber sage euch: Blickt umher und seht, daß die Felder weiß sind, reif zur Ernte. Schon empfängt der Schnitter seinen Lohn und sammelt Frucht für das ewige Leben, so daß sich der Sämann und der Schnitter gemeinsam freuen. Denn hier hat das Sprichwort recht: Einer sät, und ein anderer erntet. Ich habe euch gesandt, zu ernten, wofür ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr erntet die Frucht ihrer Arbeit. Viele Samariter aus jenem Ort kamen zum Glauben an Jesus auf das Wort der Frau hin, die bezeugt hatte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe. Als die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er blieb dort zwei Tage. Und noch viel mehr Leute kamen zum Glauben an ihn aufgrund seiner eigenen Worte. Und zu der Frau sagten sie: Nicht mehr aufgrund deiner Aussage glauben wir, sondern weil wir ihn selbst gehört haben und nun wissen: Er ist wirklich der Retter der Welt.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Selige Teresa von Kalkutta (1910-1997), Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe
Brief an ihre ganze Gemeinschaft, genannt « Geistliches Vermächtnis »

«Gib mir zu trinken»

      Die Worte Jesu “Mich dürstet” an der Wand jeder unserer Kapellen sind nicht nur Vergangenheit, sondern lebendig, hier und jetzt, zu euch gesprochen. Glaubt ihr das? Wenn ja, dann werdet ihr sie hören, werdet ihr seine Gegenwart spüren. Lasst sie für jede von euch so vertraut werden wie mir; das wäre die größte Freude, die ihr mir machen könntet. Ich will versuchen, euch zu helfen, diese Worte zu verstehen, aber Jesus selbst ist es, der allein euch sagen kann „Mich dürstet“. Hört ihn euren eigenen Namen nennen. Und nicht nur einmal. Jeden Tag. Wenn ihr mit eurem Herzen hört, werdet ihr ihn hören und verstehen.

      Warum sagt Jesus “Mich dürstet”? Was bedeutet das? Es ist sehr schwer, es mit Worten zu erklären… Wenn ihr euch an irgend etwas aus diesem Brief erinnert, dann an dies: „Mich dürstet“ ist etwas noch viel Tieferes, als wenn Jesus nur sagt „Ich liebe dich.“ Solange ihr noch nicht tief im Inneren spürt, dass Jesus nach euch dürstet, könnt ihr nicht verstehen, wer er für euch sein möchte. Oder wie er wünscht, dass ihr für ihn seid. Das Herz und die Seele einer Missionarin der Nächstenliebe ist einzig dies: Der Durst des Herzens Jesu, verborgen in den Armen. Das ist die einzige Quelle von allem, was unser Leben ausmacht. Dies gibt uns unser Ziel… und den Geist unserer Gemeinschaft. Den Durst des lebendigen Jesus in unserer Mitte zu stillen, das ist der einzige Grund für das Bestehen unserer Gemeinschaft. Können wir das alle von uns selbst sagen, dass das unser einziger Grund ist zu leben?






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24.2.08 00:35


Evangelium des Tages

 

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«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Montag, 25 Februar 2008

Montag der 3. Fastenwoche


Tagesheilige : Hl. Walburga

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Wilhelm v. St.-Thierry: „In Israel gab es viele Witwen“


Evangelium nach Lukas 4,24-30.

Und er setzte hinzu: Amen, das sage ich euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt. Wahrhaftig, das sage ich euch: In Israel gab es viele Witwen in den Tagen des Elija, als der Himmel für drei Jahre und sechs Monate verschlossen war und eine große Hungersnot über das ganze Land kam. Aber zu keiner von ihnen wurde Elija gesandt, nur zu einer Witwe in Sarepta bei Sidon. Und viele Aussätzige gab es in Israel zur Zeit des Propheten Elischa. Aber keiner von ihnen wurde geheilt, nur der Syrer Naaman. Als die Leute in der Synagoge das hörten, gerieten sie alle in Wut. Sie sprangen auf und trieben Jesus zur Stadt hinaus; sie brachten ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, und wollten ihn hinabstürzen. Er aber schritt mitten durch die Menge hindurch und ging weg.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Wilhelm v. St.-Thierry
Die Gottesschau, 12

„In Israel gab es viele Witwen“

        Meine elende Seele, Herr, ist nackt und starr vor Kälte. Sie sehnt sich nach deiner Liebe, die sie wärmt und lebendig macht. In der unendlich weiten Wüste meines Herzens lese ich nicht Holz auf wie die Witwe von Sarepta, sondern nur diese kärglichen Zweiglein hier. Ich will mir etwas zu essen machen mit der Handvoll Mehl und dem bisschen Öl im Krug, und dann heimgehen und sterben (1 Kön 17,10f). Nein, Herr, ich werde nicht so schnell sterben, ich werde nicht sterben, sondern leben, um die Taten des Herrn zu verkünden.

        So halte ich mich still... und öffne meinen Mund zu dir hin, Herr, und harre auf eine Eingebung. Und manchmal, mein Herr, legst du mir etwas in den Mund meines Herzens; aber du willst nicht, dass ich weiß, was es ist. Ich weiß nur, dass es etwas sehr Köstliches, Süßes, Stärkendes ist, und ich forsche nicht weiter. Aber wenn ich es empfange, erlaubst du mir nicht zu erkunden, was es ist... Wenn ich es empfange, möchte ich es festhalten, bei ihm verweilen, es genießen, aber da ist es schon wieder fort...

        Die Erfahrung lehrt mich verstehen, was du im Evangelium über den Geist sagst: „Man weiß nicht, woher er kommt und wohin er geht“ (Joh 3,8). Und wirklich, alles, was ich sorgfältig meinem Gedächtnis anvertraut habe, damit ich, wenn ich will, darauf zurückgreifen und es so meinem Willen unterwerfen kann, all das empfinde ich wie tot und abgeschmackt. Ich höre dein Wort: „Der Geist weht, wo er will“, und ich entdecke in mir, dass er weht, nicht wenn ich will, sondern wenn er es will ...

        Ich erhebe also meine Augen zu Dir, Herr (Ps 123,1)... Wie lange wirst du warten? Wie lange noch wird meine Seele sich hinter dir einherschleppen, elend, bang und erschöpft? Verbirg mich bitte, Herr, im Schweigen deines Antlitzes, weit weg von den Machenschaften der Menschen; beschirme mich im Schutz deines Angesichts vor dem Toben der Menschen (Ps 31,21).





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25.2.08 01:07





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