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Frohbotschaft des Tages

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Dienstag, 01 April 2008

Dienstag der 2. Osterwoche


Tagesheilige : Hl. Agape, Hl. Irene und Hl. Chionina,   Hl. Hugo

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Hl. Hilarius : „Du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht“


Evangelium nach Johannes 3,7-15.

Wundere dich nicht, daß ich dir sagte: Ihr müßt von neuem geboren werden. Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist. Nikodemus erwiderte ihm: Wie kann das geschehen? Jesus antwortete: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht? Amen, amen, ich sage dir: Was wir wissen, davon reden wir, und was wir gesehen haben, das bezeugen wir, und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an. Wenn ich zu euch über irdische Dinge gesprochen habe und ihr nicht glaubt, wie werdet ihr glauben, wenn ich zu euch über himmlische Dinge spreche? Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn. Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muß der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der (an ihn) glaubt, in ihm das ewige Leben hat.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Hl. Hilarius (um 315-367), Bischof von Poitiers und Kirchenlehrer
Die Dreifaltigkeit 12, 55ff ; PL 10, 472

„Du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht“

       Allmächtiger Gott, „dein Heiliger Geist“ – so der Apostel Paulus – „ergründet und kennt die Tiefen deines Seins“ (1 Kor 2,10-11) und tritt ein für mich und spricht statt meiner zu dir mit „Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können“ (Röm 8,26)... Nichts, was außerhalb deiner ist, ergründet dein Mysterium; nichts, was nicht zu dir gehört, ist mächtig genug, die Tiefe deiner unermesslich großen Majestät auszuloten. Alles, was in dich eindringt, ist dein; nichts, was außerhalb deiner ist, hat die Macht dich auszuforschen...

             Ich glaube fest, dass dein Heiliger Geist durch deinen einzigen Sohn von dir kommt; auch wenn ich dieses Mysterium nicht begreife, bin ich von seiner Wahrheit zutiefst überzeugt. Denn wenn es um himmlische Dinge geht, für die du allein zuständig bist, ist mein Verstand beschränkt. Dein einziger Sohn bezeugt ja: „Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden. Denn der Heilige Geist weht, wo er will; du hörst seine Stimme, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Wasser und dem Geist geboren ist.“

      Ich glaube, dass ich von neuem geboren bin, ohne es zu verstehen. Im Glauben lasse ich nicht ab von dem, was sich meinem Verstand entzieht. Ich weiß, dass ich die Möglichkeit habe, von neuem geboren zu werden, aber ich weiß nicht, wie das vor sich geht. Dem Geist sind keine Schranken gesetzt; er spricht, wann er will; er sagt, was er will und wo er will. Der Grund seines Gehens und Kommens bleibt mir unbekannt, aber ich bin zutiefst überzeugt von seiner Anwesenheit.





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3.4.08 10:15


Frohbotschaft

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Freitag, 04 April 2008

Freitag der 2. Osterwoche


Tagesheilige : Hl. Isidor,   Hl. Heinrich Richter

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
: „Als sie die Zeichen sahen, das Jesus vollbracht hatte, sagten die Leute: Er ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll.«


Evangelium nach Johannes 6,1-15.

Danach ging Jesus an das andere Ufer des Sees von Galiläa, der auch See von Tiberias heißt. Eine große Menschenmenge folgte ihm, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat. Jesus stieg auf den Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern nieder. Das Pascha, das Fest der Juden, war nahe. Als Jesus aufblickte und sah, daß so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben? Das sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er selbst wußte, was er tun wollte. Philippus antwortete ihm: Brot für zweihundert Denare reicht nicht aus, wenn jeder von ihnen auch nur ein kleines Stück bekommen soll. Einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm: Hier ist ein kleiner Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; doch was ist das für so viele! Jesus sagte: Laßt die Leute sich setzen! Es gab dort nämlich viel Gras. Da setzten sie sich; es waren etwa fünftausend Männer. Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, soviel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen. Als die Menge satt war, sagte er zu seinen Jüngern: Sammelt die übriggebliebenen Brotstücke, damit nichts verdirbt. Sie sammelten und füllten zwölf Körbe mit den Stücken, die von den fünf Gerstenbroten nach dem Essen übrig waren. Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll. Da erkannte Jesus, daß sie kommen würden, um ihn in ihre Gewalt zu bringen und zum König zu machen. Daher zog er sich wieder auf den Berg zurück, er allein.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :


Predigt über das Johannesevangelium, 24,1.6.7

„Als sie die Zeichen sahen, das Jesus vollbracht hatte, sagten die Leute: Er ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll.«

Wahrhaftig: Es ist ein größeres Wunder, das All zu beherrschen, als fünftausend Menschen mit fünf Broten satt zu machen. Niemand jedoch wundert sich darüber, während man staunend verharrt vor einem weniger wichtigen Wunder, weil es das Gewöhnliche durchbricht. Wer aber ernährt denn heute noch das Universum, wenn nicht der, der mit einigen wenigen Körnern eine ganze Ernte erschafft? Christus hat also vollbracht, was Gott vollbringt. Indem er seine Macht benutzt, die aus einigen Körnern eine große Ernte hervorbringen lässt, hat er die fünf Brote in seinen Händen vermehrt. Denn die Macht befand sich in den Händen Christi und diese fünf Brote waren wie die Saat, die der Schöpfer der Erde vermehrt, selbst ohne sie der Erde anvertrauen zu müssen.
Dieses Werk wurde somit unseren Sinnen vorgestellt, um unseren Geist zu erheben... Dadurch ist es uns möglich geworden, „den unsichtbaren Gott zu bewundern, indem wir seine sichtbaren Werke betrachten« (vgl. Röm 1,20). Nachdem wir aufmerksam gemacht wurden im Glauben und durch ihn gereinigt wurden, können wir auch danach verlangen, ohne die Augen des Leibes den Unsichtbaren zu schauen, den wir erkennen am Sichtbaren... Tatsächlich hat Jesus dieses Wunder gewirkt, damit es von denen gesehen wird, die dort sind; diese haben es schriftlich niedergelegt, damit wir davon Kenntnis nehmen können. Was die Augen für sie waren, das ist der Glaube für uns. Deshalb erkennen wir in unserer Seele, was unsere Augen nicht sehen konnten. Und wir haben größeres Lob erhalten, denn zu uns wurde gesagt: „Selig, die glauben, ohne zu sehen« (Joh 20,29).    






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4.4.08 11:48


Frohbotschaft des Tages

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Samstag, 05 April 2008

Samstag der 2. Osterwoche


Tagesheilige : Hl. Vinzenz Ferrer,   Hl. Kreszentia von Kaufbeuren

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
: „Ich bin es. Fürchtet euch nicht.«


Evangelium nach Johannes 6,16-21.

Als es aber spät geworden war, gingen seine Jünger zum See hinab, bestiegen ein Boot und fuhren über den See, auf Kafarnaum zu. Es war schon dunkel geworden, und Jesus war noch nicht zu ihnen gekommen. Da wurde der See durch einen heftigen Sturm aufgewühlt. Als sie etwa fünfundzwanzig oder dreißig Stadien gefahren waren, sahen sie, wie Jesus über den See ging und sich dem Boot näherte; und sie fürchteten sich. Er aber rief ihnen zu: Ich bin es; fürchtet euch nicht! Sie wollten ihn zu sich in das Boot nehmen, aber schon war das Boot am Ufer, das sie erreichen wollten.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :


Paraphrase des Gedichtes „Am Steuer«

„Ich bin es. Fürchtet euch nicht.«

Die Wellen, Herr, sind hoch,
und schwarz scheint mir die Nacht!
Willst Du's nicht sein, der doch
Mir einsam Wächter Licht gebracht?

Halt fest und stark das Steuer,
Vertraue und bleibt ruhig.
Mir ist dein Schifflein teuer
Zum sichern Hafen will Ich's leiten mit Bedacht.

Halt fest im Blick ohn' Wanken
Den Kompass, der dich weist.
Er hilft das Ziel zu finden
Durch alles finster Irren und die Sturmesnacht.

Die Kompassnadel deiner Barke,
sie zittert still - doch weist sie dir den Weg.
Wohin Ich will, dass sicher du gelangest,
da wird sie Richtung geben, bis sicher du's geschafft.

Vertraue nur und halte Ruhe
In nächtlich' Sturm und Blitz.
Getreu, ja sicher führt dich Gottes Wille,  
Wenn wachend bleibt dein Herz nur in der Nacht.  
  







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5.4.08 13:08


Evangelium Tag für Tag

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Dienstag, 08 April 2008

Dienstag der 3. Osterwoche


Tagesheilige : Hl. Beata,   Hl. Marie-Rose-Julie Billiart,   Hl. Walter

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Katechismus der Katholischen Kirche: "Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel."


Evangelium nach Johannes 6,30-35.

Sie entgegneten ihm: Welches Zeichen tust du, damit wir es sehen und dir glauben? Was tust du? Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen. Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben. Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot! Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Katechismus der Katholischen Kirche
§ 1337-1341

"Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel."

Da der Herr die Seinen liebte, liebte er sie bis zur Vollendung. Da er wußte, daß die Stunde gekommen war, um aus dieser Welt zum Vater heimzukehren, wusch er ihnen bei einem Mahl die Füße und gab ihnen das Gebot der Liebe (Vgl. Joh 13,1-17). Um ihnen ein Unterpfand dieser Liebe zu hinterlassen und sie an seinem Pascha teilnehmen zu lassen, stiftete er als Gedächtnis seines Todes und seiner Auferstehung die Eucharistie und beauftragte seine Apostel, „die er damals als Priester des Neuen Bundes einsetzte" (K. v. Trient: DS 1740), sie bis zu seiner Wiederkunft zu feiern...

Indem Jesus das Letzte Abendmahl mit seinen Aposteln im Lauf des Paschamahles feierte, gab er dem jüdischen Pascha seinen endgültigen Sinn. Der Hinübergang Jesu zu seinem Vater in Tod und Auferstehung - das neue Pascha - wurde im Abendmahl vorweggenommen. In der Eucharistie wird er gefeiert. Diese vollendet das jüdische Pascha und nimmt das endzeitliche Pascha der Kirche in der Herrlichkeit des Reiches vorweg.

Der Auftrag Jesu, seine Gesten und seine Worte zu wiederholen, „bis er kommt" (1 Kor 11,26), verlangt nicht nur, sich an Jesus und an das, was er getan hat, zu erinnern. Er zielt darauf, daß die Apostel und ihre Nachfolger das Gedächtnis Christi, seines Lebens, seines Todes, seiner Auferstehung und seines Eintretens für uns beim Vater liturgisch begehen.





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10.4.08 21:54


Evangelium Tag für Tag

 

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Sonntag, 13 April 2008

4. Sonntag in der Osterzeit


Heute feiert die Kirche : 4. Sonntag in der Osterzeit - Weltgebetstag für geistliche Berufe
Tagesheilige : Hl. Martin I.,   Hl. Hermenegild,  Hl. Ida

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Theodor von Mopsvestia : „Wer durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe. Ihm öffnet der Türhüter, und die Schafe hören auf seine Stimme...«


Evangelium nach Johannes 10,1-10.

Amen, amen, das sage ich euch: Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe. Ihm öffnet der Türhüter, und die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus. Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus, und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme des Fremden nicht kennen. Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte. Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Theodor von Mopsvestia (? - 428), Bischof von Mopsvestia in Kilikien und Theologe
Aus dem Johanneskommentar

„Wer durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe. Ihm öffnet der Türhüter, und die Schafe hören auf seine Stimme...«

Der Türhüter dieser Weide ist der selige Mose, der sie eingerichtet hat nach den Vorschriften des Gesetzes, um denen, die sich an seinen Normen ausrichten, zu ermöglichen, darin in aller Sicherheit zu leben. Der Hirt ... führt die Menschen wie Schafe auf die Weide der rechten Lehre. Er zeigt ihnen die Nahrung der Worte, an denen sie sich zuerst gütlich tun sollen, und an denen sie sich später nähren sollen. Er zeigt ihnen, was der tiefere Sinn dieser Worte ist, wie die Schrift zu verstehen ist, und auch, vor welcher Lehre man sich hüten muss, da es eine Lehre ist, die andere sie lehren, indem sie sie täuschen, um die Schafe ins Verderben zu führen...
‚Sehen wir also, so sagt der Herr zu den Pharisäern, wer von euch oder von mir den durch das Gesetz vorgeschriebenen Eingang benutzt; wer mit Eifer die Vorschriften des Gesetzes erfüllt; wem Mose, der Türhüter der Weide, wirklich das Tor öffnet und wem er Lob und Ehre aufgrund seiner Werke zollt – wen er den rechten Hirten nennt. Wenn Mose in seinem Buch den lobt, der die Vorschriften des Gesetzes befolgt, dann ist sicher, dass die Erfüllung dieser Vorschriften nicht in euch gefunden wird, sondern in mir...'
‚Ihr tut, was den Schafen nicht nützt, deshalb sucht ihr euren eigenen Vorteil. Deshalb habt ihr auch keinerlei Vollmachten, wen auch immer zu verjagen... Ich hingegen werde ganz zu Recht Hirt genannt, denn ich habe zuerst sorgfältig das Gesetz beobachtet; dann habe ich das durch das Gesetz vorgeschriebene Tor benutzt, das der Türhüter selbst mir gezeigt hat. Schließlich habe ich eifrig alles getan, was dem Wohl der Schafe dient.'






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13.4.08 01:51


Frohbotschaft des Tages

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«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Sonntag, 20 April 2008

5. Sonntag in der Osterzeit


Heute feiert die Kirche : 5. Sonntag in der Osterzeit
Tagesheilige : Hl. Odette,   Hl. Wilhelm


Evangelium nach Johannes 14,1-12.

Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott, und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe - den Weg dorthin kennt ihr. Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin die gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, daß ich im Vater bin und daß der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, daß ich im Vater bin und daß der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke! Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen, und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel





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20.4.08 22:34


Frohbotschaft des Tages

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Dienstag, 22 April 2008

Dienstag der 5. Osterwoche


Tagesheilige : Hl. Gaius,   Hl. Wolfhelm,   Hl. Alexander

Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Johannes Tauler : „Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch“ (Joh 14,27)


Evangelium nach Johannes 14,27-31.

Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt. Ich werde nicht mehr viel zu euch sagen; denn es kommt der Herrscher der Welt. Über mich hat er keine Macht, aber die Welt soll erkennen, daß ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater aufgetragen hat. Steht auf, wir wollen weggehen von hier.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar des heutigen Evangeliums :

Johannes Tauler (um 1300 – 1361), Dominikaner in Straßburg
Predigt Nr. 23 zum Sonntag nach Himmelfahrt

„Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch“ (Joh 14,27)

       In der Versuchung soll der Mensch, der sich aufrichtigen Herzens allein nach Gott sehnt, in sich selbst zurückziehen und geduldig warten, bis in ihm wieder Frieden herrscht... Wer kann sagen, wo und wie es Gott gefallen wird, wieder zu ihm zu kommen und ihn mit seinen Gaben zu überhäufen? Und so bleibe du geduldig im Schutze des göttlichen Willens; das ist hundertmal besser als sich um glanzvolle Tugendhaftigkeit zu bemühen... Denn die Gaben Gottes sind nicht Gott selbst, und man darf nur Genuss haben an Gott und nicht an seinen Gaben. Unsere Natur aber ist so gierig, so selbstbezogen, dass sie überall eindringt, sich dessen bemächtigt, was nicht zu ihr gehört; so beschmutzt sie die Gaben Gottes und verhindert das erhabene Wirken Gottes...

       Versenke du dich in Christus, in seine Armut und Reinheit, in seinen Gehorsam, seine Liebe und in all seine Tugenden. In Ihm werden dem Menschen die Gaben des Hl. Geistes verliehen: Glaube, Hoffnung und Liebe, Wahrheit, innere Freude und innerer Frieden im Hl. Geist. In Ihm finden sich auch Hingabe, Sanftheit und Geduld, die einen mit Gleichmut alles entgegennehmen lässt, was von Gott kommt.

       Alles, was Gott zulässt und beschließt, Glück und Unglück, Freude und Schmerz, führt beim Menschen zum Guten (Röm 8,28). Das Allerkleinste, was dem Menschen widerfährt - Gott sieht es von Ewigkeit her, es hatte schon immer in Ihm Bestand, und es ereignet sich nach seinem Willen und nicht anders. Lasst uns also in Frieden leben. Man lernt diesen allumfassenden Frieden nur, wenn man wirklich loslässt und ein innerliches Leben führt... Das  ist die Rolle des edelmütigen Menschen, wenn dessen Seele fest im Frieden Gottes verankert ist, in der alleinigen Sehnsucht nach Gott, der alles erleuchtet. Das alles wird gereinigt durch Christus hindurch.





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25.4.08 01:28


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